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eichenprozessionsspinner : Kreis bekämpft die Raupen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zwei Hubschrauber sind im Einsatz

von
erstellt am 12.Mai.2015 | 07:00 Uhr

Wie angekündigt hat gestern die kreisweite Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Von Eldenburg aus flogen zwei Hubschrauber und besprühten befallene Eichenbestände mit dem Mittel Dipel ES. Die Feuerwehr unterstützte den Einsatz. Nach ihren Angaben wurden für den ersten Einsatztag rund 7000 Liter Wasser benötigt, um Dipel ES zu mischen.

Vom Boden aus begann die Bekämpfung gestern bei Karstädt, wurde am Nachmittag beim Schullandheim Lenzen, bei Ziegelhof und am Schöpfwerk Gaarz in der Lenzerwische fortgesetzt, informierte der Landkreis. Der Einsatz endete erst gegen 20 Uhr. Der zweite Bodentrupp war im Bereich Putlitz aktiv und wechselte im Laufe des Tages in den Bereich Groß Pankow. Dort und im Großraum Pritzwalk geht es heute weiter, sofern es das Wetter zulässt.

Die zweite Beigeordnete des Landrates, Dr. Sabine Kramer, machte sich vor Ort ein Bild vom Start der Aktion. Die gesamte Vorbereitung fällt in ihre Zuständigkeit. Begonnen wurde damit unmittelbar nach dem Abschluss der Bekämpfung im Vorjahr. Kommunen, Forst und Privatpersonen konnten dem Landkreis befallene Eichenbestände melden, die im Katasteramt erfasst wurden.

Die Meldungen bildeten die Grundlage für die gestern begonnene Aktion. Zuvor hatte der Landkreis diverse rechtliche Hürden nehmen müssen, um das dritte Jahr in Folge den Schädling bekämpfen zu können. Ziel ist es, seine Population entscheidend zu schwächen.

Bisher sei das punktuell gelungen, da vor allem im vergangenen Jahr auf einem Großteil der geplanten Flächen nicht bekämpft werden durfte. Umweltbehörden und -schützer hatten Verbote erwirkt.

Im Ergebnis traten die Raupen an einigen Stellen noch stärker auf. Schilder warnten gar Radtouristen, da die Härchen Allergien auslösen können.

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