Krankenschwester rockt: next generation

Familiäre Atmosphäre und gemeinsames Campen: Konzertbesucher Friedrich Hubel (2.v.l.) und Stephan Mummert (3.v.l.) und die Band Flüsterlaut. Felix Alex
Familiäre Atmosphäre und gemeinsames Campen: Konzertbesucher Friedrich Hubel (2.v.l.) und Stephan Mummert (3.v.l.) und die Band Flüsterlaut. Felix Alex

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13. Mai 2013, 08:31 Uhr

Haaren | Vor neun Jahren als fast private Feier zum Abschluss der Krankenpflegerausbildung zweier Freunde begonnen, hat sich das Krankenschwester rock(t) Konzert in Haaren mittlerweile zu einer Institution in der Prignitz entwickelt.

"Früher haben wir die Bühne noch selbst gezimmert und hinter dem Grill gestanden, inzwischen ist alles schon recht professionell", erzählt Organisatorin und Mitbegründerin Stephanie Paepke.

Vor allem sollte den jungen Leuten damals in der Region etwas geboten werden. Und nicht nur das ist gelungen. "Das ganze Dorf macht mit, stellt das Grundstück zur Verfügung und auch den Einlass machen Anwohner", so Paepke, die vor Beginn mit 200 bis 300 Leuten rechnete.

Und vor allem diese familiäre Atmos phäre ist es auch, die von den regionalen und auswärtigen Bands und den Besuchern so geschätzt wird. "Ich kann hier Leuten aus der Gegen wieder treffen", erzählt zum Beispiel Friedrich Hubel, und Stephan Mummert ergänzt: "Die ’do ist yourself’ Mentalität prägt das Konzert." Das sieht auch die Wittenberger Band Flüsterlaut ähnlich, die unweit der beiden Besucher ihr Zelt aufbaut: "Wir sind sonst in ganz Deutschland unterwegs und spielen heute das erste Mal in der Heimat".

Und auch für den Krankenschwesternachwuchs ist mittlerweile gesorgt, bevor es im nächsten Jahr, pünktlich zum Jubiläum, ein Verlängerung des Festivals geben soll. "Einer der beiden, die ihre Ausbildung mit der Konzertgründung feierten, ist mittlerweile selbst Lehrer für Krankenpflege", erzählt Paepke.

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