Groß Pankow/Pritzwalk : Kooperation lässt sich gut an

Die Bürgermeister Thomas Brandt und Wolfgang Brockmann (r.) mit den Standesbeamtinnen Gabriela Matschke (l.) und Margitta Gremblewski.
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Die Bürgermeister Thomas Brandt und Wolfgang Brockmann (r.) mit den Standesbeamtinnen Gabriela Matschke (l.) und Margitta Gremblewski.

Standesämter und Meldewesen von Groß Pankow und Pritzwalk ziehen ein erstes Resümee ihrer kommunalen Zusammenarbeit

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27. März 2016, 12:00 Uhr

Erfolgsgeschichte in der kommunalen Zusammenarbeit. „Die Kooperation der Gemeinde Groß Pankow mit der Stadt Pritzwalk im Bereich des Standesamtes und des Einwohnermeldeamtes ist ein echter Erfolg“, sagt der Groß Pankower Bürgermeister Thomas Brandt. Seit Jahresanfang können die Einwohner der Gemeinde alle Angelegenheiten des Standesamtes und der dazugehörigen Archive wie auch Angelegenheiten des Einwohnermeldeamtes in Pritzwalk erledigen und die Pritzwalker Einwohner auch in Groß Pankow. „Das wird sehr gut angenommen. Zum Beispiel nutzen viele die langen Sprechzeiten am Dienstag in Pritzwalk bis 18 Uhr und am Donnerstag in Groß Pankow sogar bis 19 Uhr. „Als Vorsitzender des kommunalen EDV-Zweckverbandes habe ich erst versucht, diese Zusammenarbeit auf elektronischem Wege hinzubekommen. Das war aber nicht möglich. Nun haben wir eine echte kommunale Kooperation, die sich gut anlässt“, sagt Thomas Brandt.

Gabriela Matschke war bis zum Jahresende als Standesbeamtin in Groß Pankow beschäftigt. Jetzt ist sie Angestellte der Stadt Pritzwalk. Dort gibt es jetzt vier Standesbeamte und einen richtigen Dienstplan für Trauungen, sagt Margitta Gremblewski. „Wir kommen sehr gut zurecht und nach den ersten drei Monaten kann man sagen, dass das Ganze überraschend gut angenommen wird“, berichtet Margitta Gremblewski.

„Wir wollten mit der kommunalen Zusammenarbeit ein Problem lösen, vor dem auch viele andere Kommunen stehen. Denn Standesamt und Meldewesen darf nicht jeder machen. Dafür gibt es spezielle Ausbildungen und Schulungen und nicht jede kleine Kommune wird hier in Zukunft entsprechend die notwendigen Mitarbeiter vorhalten können. Das hat sich ja sehr deutlich am Beispiel von Putlitz-Berge gezeigt. Das wollten wir einfach umgehen“, sagt Thomas Brandt.

Gern gebe er seinen Amtskollegen entsprechende Erfahrungen und Empfehlungen weiter, denn die Frage ist nicht nur, ob andere Kommunen künftig entsprechende Mitarbeiter vorhalten können, sondern auch, wie diese in den Verwaltungen ausgelastet sind. „Im Sinne der Bürger kann man hier Synergien entdecken und nutzen zum Vorteil aller und ich denke, diese kommunale Zusammenarbeit wird auch in anderen Bereichen ein Zukunftsmodell sein, um personelle Ressourcen zu nutzen und Gelder in den Verwaltungen einzusparen“, meint Brandt.

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