Oberschule : Kooperation für die Zukunft

Schulleiterin Jutta Barfuß mit der Kooperationsvereinbarung.
Schulleiterin Jutta Barfuß mit der Kooperationsvereinbarung.

Friedrich-Gedike-Oberschule schloss Vereinbarung mit dem Oberstufenzentrum Prignitz / Erster Infostand beim Tag der offenen Tür

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16. November 2017, 05:00 Uhr

„Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Übergang der Schülerinnen und Schüler von der Sekundarstufe I in die berufliche Bildung sowie in die Sekundarstufe II des Oberstufenzentrums Prignitz zu erleichtern“, sagt Jutta Barfuß, Schulleiterin der Friedrich-Gedike-Oberschule, über die Kooperationsvereinbarung mit dem Wittenberger OSZ. Der dortige Schulleiter Jan Meyerhoff und sie hatten Anfang dieser Woche auf einem internen Treffen diese Vereinbarung unterzeichnet.

„Es ist eine Vereinbarung für die Zukunft, für die Zukunft unserer Schüler“, unterstreicht Jutta Barfuß die Bedeutung der künftigen Zusammenarbeit.

Das Oberstufenzentrum kommt mit einem Infostand zum Tag der offenen Tür der Friedrich-Gedike-Oberschule am 18. November. „Daher sind nicht nur die Schüler der künftigen 7. Klassen willkommen, sondern auch die Schüler der Klassenstufe 10“, so die Schulleiterin. „Zum Tag der offenen Tür sind wir schon seit einigen Jahren vor Ort“, sagt Grit Haufe, stellvertretende Schulleiterin des OSZ Prignitz. „An unserem Stand informieren wir sowohl Schüler, als auch Eltern, wie es nach der 10. Klasse am OSZ weiter gehen kann.“ Die zwei Lehrer des Oberstufenzentrums informieren über die vollzeitschulischen Bildungsgänge – das berufliche Gymnasium oder die Fachoberschulen für Wirtschaft und Verwaltung sowie für Sozialwesen – sowie die Berufsfachschule. „Fragen rund um die Ausbildungsmöglichkeiten am OSZ, sowie die Möglichkeiten nach dem OSZ-Abschluss werden wir beantworten“, so Haufe. Mit ihrem Flyer machen sie schon jetzt auf den 4. Prignitzer Karrieretag und den Tag der offenen Tür am OSZ aufmerksam, der am 17. Februar 2018 stattfindet.

Im pädagogischen Bereich wird es perspektivisch Abstimmung in den Fachkonferenzen Englisch, Deutsch und Mathematik geben, um sich über die Inhalte und Kompetenzen der Sekundarstufen I und II beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe abzustimmen. Ein wichtiges Kriterium sei dabei auch die Wahlpflichtfachorientierung. „Es geht uns um einen nahtlosen Übergang von der Oberschule zum OSZ“, meint Jutta Barfuß. „Mit dieser Kooperation wollen wir einmal mehr verdeutlichen, dass unseren Schülern alle Wege offen stehen. Nach dem Abschluss der Oberschule können sie wählen zwischen Berufsausbildung und dem Abitur. Wir sind also durchaus keine Schule zweiter Klasse!“

Abschließend weist die Schulleiterin darauf hin, dass schon in der Vergangenheit gut ein Drittel der Abgänger den Weg von der Oberschule zum Abitur wählten.

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