Karstädter Grundschule : Komplett neuer Fußboden für zwei Klassenräume

Steve Glodzei (l.) und Toino Waßner füllten gestern den Boden der beiden Klassenräume  in der Karstädter Grundschule mit Unterbeton auf.
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Steve Glodzei (l.) und Toino Waßner füllten gestern den Boden der beiden Klassenräume in der Karstädter Grundschule mit Unterbeton auf.

Sanierungsarbeiten laufen in den Sommerferien

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24. Juli 2014, 08:00 Uhr

Der Betonmischer steht auf dem Hof hinter der Grundschule Karstädt, Tino Waßner befüllt ihn ständig. Per Druck wird der angemischte Beton durch eine Leitung in die beiden Klassenräume gepumpt. Dort zieht Steve Glodzei den Beton glatt. „Die Unterbetondecke ist im Durchschnitt zwölf Zentimeter hoch, mal mehr, mal weniger, wir müssen den Boden gerade auffüllen. Das schaffen wir heute“, sagte Steve Glodzei gestern. Die beiden von der Firma Estrichmike aus Bad Wilsnack legen sich dementsprechend ins Zeug, da ein Kollege noch abgezogen wurde. Am Freitag soll es schon mit der Dämmung und dem Estrich weitergehen. Und zu guter Letzt kommt der PVC-Boden drauf.

Seit dem 14. Juli wird in den beiden Räumen kräftig gearbeitet. Zuerst „wurden der alte Belag und die Dielenböden herausgerissen und das Erdreich mit einem Sand-Kiesgemisch aufgefüllt“, erläuterte Frank Kemper, Geschäftsführer der K.S.T. GmbH Karstädt, die den Zuschlag bekam und mit den Ausführungen die Bad Wilsnacker Firma beauftragte. Für die Arbeiten sind rund drei Wochen eingeplant.

„In den letzten beiden Jahren haben wir schon vier Klassenräume saniert, die schlimmsten sozusagen. Jetzt werden wir sukzessive die anderen noch machen lassen“, so Karstädts Bauamtsleiter Christian Gadow. Das heißt, in den Folgejahren müssen noch zwei weitere erneuert werden.

Eigentlich hatte Kämmerin Ramona Storbeck in der Debatte um den Haushalt für 2014 darauf hingewiesen, dass man in diesem Jahr mit der Sanierung aussetzen sollte aufgrund der finanziellen Belastung. Doch im Vorfeld der Beschlussfassung des Gemeindeetats sprach sich der Sozialausschuss dagegen aus. An allem, was die Kinder betreffe, dürfe man nicht sparen, so damals die Auffassung. Also stellte die Kämmerin den Posten für die Fußboden-Sanierung in den Haushalt ein.

Und die Sanierung ist dringend erforderlich. „Auf den alten Dielenböden war ein Belag geklebt. Dieser Kleber verbreitete unangenehme Dämpfe“, erklärte Gadow. Die Sanierung der derzeitigen Klassenräume kostet die Gemeinde Karstädt rund 12 500 Euro.


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