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Landtechnik in Karstädt : Kompetente Partner für Landwirte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

SRB Westprignitzer Landtechnik und SRB Innenwirtschaft GmbH Karstädt feierten ihre Firmenjubiläen

Wirtschaftlich erfolgreich, engagiert in der Ausbildung, zuverlässige Steuerzahler – und Geburtstagskinder. Der SRB Westprignitzer Landtechnik und SRB Innenwirtschaft GmbH Karstädt feierten am Samstag und Freitag ihr 25- bzw. 20-jähriges Bestehen und präsentierten auf der Hausmesse modernste Maschinen.

Landtechnik hat in Karstädt Tradition: 1953 entstand hier eine Maschinen-Ausleihstation (MAS), die nach 1963 als Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) fungierte. Die Wende brachte als Übergangsform eine staatliche Landtechnik GmbH mit 348 Mitarbeitern hervor, aus der am 1. April 1991 die SRB Westprignitzer Landtechnik als private GmbH an den Start ging. „Wir hatten große Anfangsschwierigkeiten“, blickte Reinhard Brandt bei einem Empfang mit etwa 150 Gästen zurück.

Ein richtiger Schritt waren die Herausgründungen der Stahlbau GmbH (1995) und der Innenwirtschaft GmbH (1996) als eigenständige Unternehmen. Auflage der Treuhand bei der Privatisierung war die Sicherung von 48 Arbeitsplätzen. Heute beschäftigen die Westprignitzer Landtechnik GmbH, Innenwirtschaft GmbH und Schorisch Magis GmbH (sie übernahm im Jahr 2000 die insolvente Stahlbau GmbH) 143 Mitarbeiter. Gekennzeichnet sind die zurückliegenden Jahre durch die Erweiterung der Geschäftsfelder, das Agieren über Deutschland hinaus sowie zahlreiche Investitionen, wie 2013 die Inbetriebnahme einer modernen Service-Halle.

„Vor dieser Entwicklung kann man nur Hochachtung haben. Beide Unternehmen sind zuverlässige und kompetente Partner der Landwirtschaftsbetriebe“, unterstrich Landrat Torsten Uhe. Wichtig sei, das Image der Landwirtschaft zu verbessern. „Denn nur, wenn es der Landwirtschaft gut geht, wird investiert und funktioniert auch der Service“, unterstrich Uhe.

Welche Bedeutung der ländliche Bereich für die Prignitz habe, zeige sich unter anderem darin, dass jeder zehnte Arbeitsplatz mit der Landwirtschaft bzw. mit dem vor- und nachgelagerten Bereich verbunden sei. „Die breite Produkt- und Servicepalette und die Qualität machen beide Unternehmen zu einem gefragten Anlaufpunkt“, erklärte Lothar Pawlowski, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Prignitz. Anerkennende Worte gab es auch von der Landgenossenschaft Pröttlin oder der Agrargenossenschaft Quitzow.

Was die Investitionsbereitschaft vieler Landwirtschaftsbetriebe seit Monaten allerdings dämpft – ob bei Stallbauten, Stall- oder Ackertechnik – sind vor allem die niedrigen Milch- und Schweinefleischpreise.

Doch die Betriebe investieren in ihre Zukunft. „Die Westprignitzer Landtechnik und auch die Innenwirtschaft sind verlässliche Partner für Landtechnik und leisten eine vorbildliche Lehrausbildung“, sagte Ulf-Peter Degebrodt, Präsident des Landesverbands der Fachbetriebe Landtechnik und Metallverarbeitung.

„Die Firmen sind wirtschaftlich starke Unternehmen, mit denen wir seit Jahren gut zusammen arbeiten – ob durch Kauf von Kommunaltechnik oder Instandhaltungsaufträge für unsere Straßenbeleuchtung“, betonte Christian Gadow, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Karstädt.

Zudem seien beide sichere Steuerzahler und hätten immer ein offenes Ohr für gemeindliches Leben. „Mit ihrer langjährigen Lehrausbildung tragen sie dazu bei, dass junge Leute eine Arbeitschance erhalten, hier bleiben, ein elterliches Gehöft übernehmen oder neu bauen“, ergänzte Gadow.

Glückwünsche kamen auch von zwei großen deutschen Landtechnikherstellern: Krone und Same Deutz Fahr. Letzterer präsentierte mit dem Deutz Fahr TTV 9340 der Serie 9 einen neuen, modernen Großtraktor mit 336 PS. Für die Produktion in Deutschland investiere das Unternehmen 85 Millionen Euro in ein neues Traktorenwerk, das 2017 fertig sein soll. Auf Geschenke verzichteten die Geburtstagskinder. Sie baten um Spenden für die Jugendarbeit des SC Hertha Karstädt – es kamen 2638 Euro zusammen.

 


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