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Der Prignitzer

16. Dezember 2017 | 21:48 Uhr

Kohlkochen für den neuen Knieper

vom

svz.de von
erstellt am 12.Okt.2012 | 07:23 Uhr

Kuhbier | Aus der großen Waschküche ziehen Dampfschwaden, davor lagert blauer Markstammkohl, drinnen liegen große Mengen Weißkohl bereit. Dazu kommt noch etwas Grünkohl. Kurzum: Bei Sabine Schneider in Kuhbier hat die Knieperkohlsaison begonnen. "Seit dem 1. Oktober sind wir dabei", erzählt sie. Allein 500 Kilo Weißkohl werden dabei täglich verarbeitet. Den kauft Sabine Schneider dazu, "den Markstammkohl bauen wir selbst an".

Egal welcher Art und Farbe: Zuerst muss der Kohl gesäubert und geschnitten werden, bevor er in den großen Kessel kommt, gekocht und dann ausgeschleudert wird. Dann wandert er in der richtigen Mischung in Fässer, wird regelrecht hineingestapft, beschreibt die Knieperkohl-Fachfrau das Prozedere. Luftdicht verschlossen muss er dann rund sechs Wochen in den Fässern reifen, bevor er, entsprechend gegart mit Bauchfleisch, Kassler oder Lungenwürsten als leckeres Prignitzer Nationalgericht auf den Tisch kommen kann. Die größten Abnehmer des Schneiderschen Kniepers sind übrigens Prignitzer Fleischereien und natürlich Gastronomen. Die offizielle Knieperkohlsaison 2012 beginnt übrigens am 17. November. Wer nicht so lange warten möchten angesichts des zum Teil schon recht kühlen Herbstwetters: In Sabine Schneiders Hofladen in Kuhbier gibt es natürlich noch Knieper aus der vorherigen Saison, entsprechend konserviert.

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