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Kellerbrand im Neubaublock : Knut als Tröster im Feuerwehrauto

vom

Dienstagabend, 21.45 Uhr: Die Kameraden der Feuerwehr werden zu einem Kellerbrand in der Heinrich-Heine-Straße gerufen. Eine Familie mit vier kleinen Kindern, die über dem brennenden Keller wohnt, muss evakuiert werden.

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erstellt am 09.Mär.2011 | 06:28 Uhr

Perleberg | Dienstagabend, 21.45 Uhr: Die Kameraden der Perleberger Wehr werden zu einem Kellerbrand in der Heinrich-Heine-Straße gerufen. Mit ihnen auch alle motorisierten Wehren der Ortsteile. Beim Eintreffen brennt ein Kellerverschlag in voller Ausdehnung, dicker Qualm vernebelt das Treppenhaus. Unter Atemschutz versucht ein Trupp, sich ein Bild von der Lage zu machen und zu dem Brandherd vorzudringen. Derweil fährt die Drehleiter aus. "Übers Treppenhaus war kein Durchkommen. Wir wussten aber nicht, ob alle Mieter draußen waren. So sind wir von der Drehleiter aus alle Wohnungen abgefahren", berichtet Einsatzleiter Andreas Rohloff. Eine Familie mit vier kleinen Kindern, die unmittelbar über dem brennenden Keller wohnt, bringen die Kameraden während des Einsatzes im Löschfahrzeug unter. "Schätzungsweise zwei bis zwölf Jahre waren die Kinder alt und die Angst war ihnen anzusehen." Doch dann kam der kuschlige Knut. "Mit einem Plüschtier im Arm sieht alles nicht mehr so bedrohlich aus", weiß der Wehrführer. Ein Anruf des "Prignitzers" bei der Sparkasse Prignitz und prompt kommt die Zusage, neben der Polizei und dem Rettungsdienst nun auch die Feuerwehr mit Notfalltröstern aus Plüsch auszustatten. Ein großes Dankeschön!

Übrigens, aus den Wohnungen musste die Feuerwehr niemanden per Drehleiter holen, aber hineinbringen. Eine Frau hatte in der Aufregung die Tür zugeschlagen, und der Schlüssel blieb drinnen. Zum Glück war die Balkontür geöffnet.

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