Knieperkohl : Knieperstadt Pritzwalk bittet zu Tisch

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Zum Saisonstart gibt es das Prignitzer Nationalgericht ganz klassisch mit Kartoffel, Wurst oder Kassler

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13. November 2017, 12:00 Uhr

Mit einem großen Fest begann am Sonnabend in Pritzwalk die Kniepersaison 2017/18. Einige hundert Besucher ließen sich das Prignitzer Wintergemüse schmecken. Und so mancher nahm auch gleich einen Vorrat mit nach Hause. „Der Knieperkohl hat es geschafft, ein Alleinstellungsmerkmal für die Region zu werden“, sagt Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Prignitzer Tourismusverbandes. Auch in der Gastronomie sei die Prignitzer Kohlspezialität angekommen. Den Kohl gibt in traditioneller Zubereitung. Er wird aber auch in Wurst, Suppen oder sogar in Pralinen verarbeitet.

Der meiste Knieperkohl wird in Preddöhl bei Pritzwalk von Jeannine Groth und Stefan Friedrich hergestellt. Mehr als eine Tonne Kohlgemüse wird hier geschnitten, gewellt, in Fässer gestampft und anschließend in Gläsern abgefüllt. „Wir liegen gut in der Produktion. Das heißt, wir konnten alle Gastronomen und auch den Einzelhandel beliefern“, sagt Jeannine Groth.

In Pritzwalk zur Saisoneröffnung gab es den Knieperkohl ganz traditionell mit Salzkartoffeln und Kohlwurst oder Kassler. Abgerundet wurde der Saisonauftakt mit einem bunten Markt mit regionalen Produkten. Jean Duwe, stellvertretender Vorsitzender des organisierenden Pritzwalker Tourismusvereins, zeigt sich zufrieden mit dem Saisonauftakt und auch dem bisher Erreichten bei der Knieperkohlvermarktung. „Wir werben immer noch mit dem Slogan Pritzwalk als Knieperstadt und der Erfolg gibt uns recht“, so Duwe. So gibt es ganze Reisebusse mit Besuchern aus Potsdam und Berlin, die nach Pritzwalk kommen, um hier ein Knieperessen zu genießen. Von vielen Saisonkarten in der Gastronomie ist der Knieperkohl kaum noch wegzudenken und regt auch die Phantasie der Gastronomen an, die Kohlspezialität immer wieder neu zu interpretieren.

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