Knieperkohl vom Hauptgericht bis zum Dessert

<strong>Chefkoch</strong> Knut Jessen. <foto>l. Kleinpeter</foto>
Chefkoch Knut Jessen. l. Kleinpeter

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18. Januar 2013, 07:38 Uhr

Lenzen / Berlin | Auf der grünen Woche präsentieren zehn Prignitzer Restaurants ihre kulinarischen Spezialitäten und werben damit gleichzeitig für die Region. Am Montag steht Chefkoch Knut Jessen vom Burgrestaurant Lenzen zum sechsten Mal für die Besucher der weltweit größten Agrarmesse hinter dem Herd.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als es Knieper nur im Glas gab, will Knut Jessen dieses Mal gleich mit sechs Verschiedenen Variationen der Kohlspeise die Besucher der Grünen Woche kulinarisch verwöhnen. "Unser diesjähriges Motto steht ganz im Zeichen des Kniepers, ob klassisch oder ganz neu interpretiert", verdeutlicht er.

An dieses Stichwort hält sich Jessen, bringt sogar zum Dessert den Kohl auf den Tisch: Hier präsentiert er den Besuchern der Messe Kniepereis mit Quittenmus. Was etwas ungewöhnlich klingen mag, soll hervorragend schmecken, so Jessen: "Die Farbe ist zwar ein wenig eigen, aber das Eis schmeckt lecker süß-säuerlich." Mit kleinen Kostproben dieser besondern Spezialität bestückt, will er durch die Hallen gehen und auf den Prignitzstand und seine Küche aufmerksam machen.

"Die Grüne Woche nutze ich hauptsächlich als Werbung für unser Restaurant. Aber natürlich wollen wir auch die Region bekannt machen."

Am Stand erwarten den Besucher weitere schmackhafte Besonderheiten: Serviert wird unter anderem Emmer-Pfannkuchen gefüllt mit Knieper. Dazu gibt es selbstgemachtes Petersilienöl, rote Chili-Hibiskussoße und gelbe Safransoße. Ein Kniepercappuccino soll vor allem Suppenfans beglücken. Alle Speisen wird es für einen Obolus von einem Euro geben. Genauso wie den Flammkuchen, der mit Knieperkohl, Quark und Mettwurststreifen beleget wird. Natürlich darf auch der klassische Knieper nicht fehlen. So wird Jessen diesen für Liebhaber des Deftigen zum mit Ziegenkäse gratinierten Wildschweinrücken oder auch zur Knackwurst vom Bio-Lamm reichen. "Die Wurst wurde extra für die Grüne Woche hergestellt."

Generell legt Jessen bei seinen Zubereitungen sehr viel Wert auf natürliche Zutaten. 80 Prozent der Lebensmittel, die er verarbeitet, sind bio. "Wir versuchen, so frisch wie möglich zu kochen. Außerdem nutzen wir weitestgehend regionale Produkte für unsere Küche", unterstreicht er.

Das Restaurant Burg Lenzen ist bereits biozertifiziert. Bis Ende des Jahres soll auch das Hotel einen Bio-Standard erreichen.

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