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Perleber : Kneipennacht 2016 ist bereits gebongt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Gastronomen überaus zufrieden mit Premiere, weitere Events im Blick

von
erstellt am 06.Mai.2015 | 20:00 Uhr

Die Innenstadt war voll bis in die frühen Morgenstunden, die Stimmung super, teilweise wurde getanzt in den Gastlichkeiten und davor, in den Kassen klingelte es. Neun Gastronomen hatten aus der Not eine Tugend gemacht und nach der kurzfristigen Absage der Nightpearls zum 30. April eine Kneipennacht aus dem Boden gestampft. Und das Konzept ging auf – so einhellig gestern ihr Resümee.

Steven Hausmann, Inhaber des „Deutschen Kaiser“: „Zumindest mein Haus war besser besucht, als in den letzten Jahren.“ Und die anderen Kneipiers stimmen ihm zu, haben die gleiche Erfahrung gemacht. Akzeptanz, ein großer Spaßfaktor und alles lief in weitaus ruhigeren Bahnen, „alle waren eben gut drauf“, ergänzt Theo Dirks vom Schulzenhof. Auch wenn er musiktechnisch einen Spagat hinlegen musste, denn seine Band hatte aus Krankheitsgründen abgesagt, so blieb nur Musik aus der Konserve. „Aber im nächsten Jahr 100-prozentig live, denn das Fest definiert sich über diese Musik“, so Theo Dirks.

Christina Iosifidou, gemeinsam mit ihrem Mann Christos betreibt sie das Restaurant Taverna Mythos, setzt noch einen drauf: „Die Musik gehört dazu, ist sie gut, kommen auch die Leute ins Restaurant.“ Und sie kamen. Keiner monierte, dass bis zum Schluss kassiert wurde, viele kauften Bändchen und feierten draußen, bestätigen auch die anderen Gastronomen.

Dass sie selbst die Bands besorgen mussten, sehen sie eher als Vorteil. So holte man sich die Musiker, die zum Haus passen, betont auch Simone Pagel, Inhaberin des „Avalon“ und die anderen pflichten ihr bei.

Für Tino vom L’Italiano ist das Konzept 1000 Jahre alt: „Ganz nach Wunsch die Menschen dort zufrieden zu machen, wo sie feiern wollen, ob in der Gaststätte oder davor, das haben wir versucht und geschafft.“ Für Kirsten Sellahn vom Imbiss in der Krämerstraße, die bei den Nightpearls nie offiziell mitmachte, jetzt aber dabei war, steht fest, „auch 2016 bin ich mit von der Partie. Zumal wir dann mehr Zeit haben für die Vorbereitung“.

Und auch das solle gesagt sein, die Stadt sah am nächsten Tag sauber aus. Dafür habe der Stadtbetriebshof gesorgt. Bürgermeisterin Annett Jura habe ihre Unterstützung zugesagt und Wort gehalten. „So stellt man sich eine Zusammenarbeit mit der Stadt vor“, unterstreicht Ely Salce vom Belluno.

„Perleberg hat ein weiteres Mal in diesem Jahr gewählt und sich fürs Straßenfest entschieden“, bringt es Thomas Tietz, Inhaber des Belo Horizonte, auf den Punkt. Und hinter den Kulissen? „Wir Gastronomen sind ein ganzes Stück zusammengerückt“, klingt es fast im Chor. Fortan wolle man sich regelmäßig treffen, und auch über weitere gemeinsame Events werde bereits nachgedacht.

Fest gebongt sei, dass es 2016 eine Neuauflage der Kneipennacht gibt. Dann noch professioneller vorbereitet, sprich auch die Sponsoren werden sich auf dem Flyer wiederfinden, was dieses Mal aufgrund der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen sei. Ihnen und allen Unterstützern sagen die Wirte Danke. 

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