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Investition in Kita : Kleine Strolche bekommen schicke Außenanlage

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Neue Wege und Sitzplätze sind geplant / Stadt investiert und hat Fördermittel bekommen

von
erstellt am 12.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Der Außenbereich der Awo-Kita „Haus der kleine Strolche“ im Gehrenweg soll teilweise umgestaltet werden. Das Vorhaben ist schon länger in Planung und nun Bestandteil einer städtischen Projektliste zum Förderprogramm über das Kommunale Investitionsförderungsgesetz (KInvFG). Darüber informierte Hauptamtsleiterin Waltraud Neumann die Mitglieder des Sozialausschusses kürzlich bei ihrer Sitzung in der Elblandgrundschule.

57 000 Euro stünden für den punktuellen Umbau des etwa 1600 Quadratmeter großen Geländes zur Verfügung – zehn Prozent davon, also 5700 Euro, würde die Stadt beisteuern. Allerdings muss die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 27. April noch der Projektliste zustimmen. „Erst danach werden wir mit der Maßnahme beginnen, die dann durch das Bauamt umgesetzt wird. Der Zeitplan steht noch nicht fest“, so Waltraud Neumann auf Anfrage des „Prignitzers“. Laut Kita-Gesetz sollen Kommunen Haus und Grundstück Betreibern der Einrichtung zur Verfügung stellen. Deshalb investiere die Stadt in diesem Falle.

Was ist konkret vorgesehen? Laut Neumann soll der Hinterhof neu gestaltet werden. Das bedeutet, dass das Abstellgebäude abgerissen wird und stattdessen Fertigteilgaragen errichtet werden. Außerdem soll die Zuwegung im hinteren Kindergartenbereich erneuert sowie Sitzplätze mit einer Überdachung installiert werden.

„Das Dach des Abstellgebäudes, in dem sich zum Beispiel Räder und Schlitten befinden, ist undicht. Es regnet rein“, beschreibt Waltraud Neumann. Eine Sanierung wäre teurer und aufwendiger gewesen als der Abriss und die Anschaffung der Fertiggaragen. Ursprünglich wurde diese Maßnahme über ein anderes Förderprogramm beantragt. „Leider wurde dieser Antrag abgelehnt bzw. fand keine Berücksichtigung“, so Waltraud Neumann. Deshalb wurde der geplante Umbau dem jetzigen Förderprogramm gemäß dem Kommunalen Investitionsfördergesetz zugeordnet. „Wir sind bestrebt, Kitas in unserer Stadt in einem guten Zustand zu erhalten“, so Neumann.

Das Gebäude selbst sei bereits saniert worden. So wurden die Sanitäranlagen erneuert, das Haus komplett energetisch überholt und farblich neu gestaltet. Für etwa ein halbes Jahr mussten die Kinder deswegen in das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum „Würfel“ in der Bad Wilsnacker Straße ziehen. Lediglich die Krippe konnte bleiben, weil der Bereich bereits fertig saniert war.

 

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