Schule Glöwen : Klare Worte für die Zukunft

Geehrt für persönliche Leistungen und ihr soziales Engagement: Pascal und Lisa Pfuhl, Fariba Jalali, Leony Hein, Felix Teichert, Ole Technow sowie Jeremy Lutz (v.l.).
Geehrt für persönliche Leistungen und ihr soziales Engagement: Pascal und Lisa Pfuhl, Fariba Jalali, Leony Hein, Felix Teichert, Ole Technow sowie Jeremy Lutz (v.l.).

Schulleiter Jörn Atlas zieht Halbjahresbilanz in der Schülervollversammlung an der Oberschule mit Grundschulteil Glöwen

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02. Februar 2018, 16:12 Uhr

Es sei ihm wichtig, den Kindern und jungen Leuten zum Halbjahr einiges mit auf den Weg zu geben, sagt Schulleiter Jörn Atlas mit Blick auf die SVV, die Schülervollversammlung, an der Glöwener Einrichtung. Bei der traditionellen Veranstaltung wird Halbjahresbilanz gezogen.

Zuerst kommen die Oberschüler in die Aula. Atlas hat am Vorabend alle Zeugnisse unterschrieben, nein, er hat sie nicht nur unterschrieben, er hat genauer hingesehen. Er hat dabei Tendenzen entdeckt, die er den Schülern auch mitteilt. „Es gibt positive Dinge, aber es besteht auch noch Entwicklungspotenzial“, macht er deutlich. Klassenstufe für Klassenstufe geht der Schulleiter durch. Ganz klare Worte bekommen die Siebtklässler mit in die Ferien. Wer jetzt versetzungsgefährdet sei, der müsse damit rechnen, zum Schuljahresende die Schule verlassen zu müssen, wenn keine neue 7. Klasse eröffnet werden kann. „Wir leben in einer Leistungsgesellschaft“, wandte sich Jörn Atlas an die Jugendlichen. „Der Träger des Malereimers wird nicht mehr gesucht.“ Heute müsse mehr gebracht werden, auch wenn die Betriebe händeringend nach Azubis suchen, doch diese müssten Fachkräfte sein. Mit seinen Worten machte er ihnen einmal mehr deutlich, dass sie nicht für die Schule, sondern für ihr Leben lernen. „Deshalb sagt es uns, wenn ihr Probleme habt“, wandte er sich an die Schüler. „Wir als Lehrer, aber auch eure Eltern wollen euch Begleiter und Unterstützer sein.“ Für den Start nach den Winterferien wünscht sich Jörn Atlas weitere Verbesserungen bei den Leistungen sowie Veränderungen im Sozialverhalten. „Aus Anlass unseres Schuljubiläums haben wir gezeigt, wozu wir fähig sind, deshalb sollten wir auch in Zukunft gemeinsam arbeiten. Dazu brauchen wir jeden einzelnen“, gibt er ihnen am Ende mit auf den Weg.

Traditionell wird die SVV auch dazu genutzt, Schüler zu ehren. Neben den Auszeichnungen der besten Sportler und Mathematiker gibt es erstmalig auch eine kleine Aufmerksamkeit für Engagement und ein gutes Sozialverhalten. Diese erhalten auf Vorschlag der Klassenlehrkräfte Pascal Pfuhl, Lisa Pfuhl, Fariba Jalali, Leony Hein, Felix Teichert, Ole Technow und Jeremy Lutz aus der Oberschule sowie Karl Schumann, Alina Alisch und Sebastian Kotzur aus der Grundschule.

Aber auch das unermüdliche Engagement von Grundschullehrerin Undine Heide wird mit einem Präsent gewürdigt. „Ohne sie kann ich mir die Grundschule gar nicht vorstellen“, so Atlas.

Bei den Grundschülern fällt die Rede des Schulleiters etwas kürzer aus. Hier sieht er die Leistungen als grundsätzlich positiv an. „Ich appelliere an euch, in euren Bemühungen nicht nachzulassen“, sagt er zu den Jungen und Mädchen.

Kurz vor dem Abschluss des ersten Halbjahres sind zwei neue Lehrer an die Schule gekommen. Der Schulleiter stellt Robert Quiatkowski, Fachlehrer für Geschichte und Politische Bildung, sowie Volker Geithe, der in der Grundschule die 1. Klassen unterstützt, den Schülern vor.

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