zur Navigation springen

Freie Schule in BaeK : Kita braucht mehr Platz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Freie Schule Baek mit ihren Angeboten stark nachgefragt / Neuer Lehrer im Kollegium / Beliebter Basar kam erneut gut an

von
erstellt am 12.Okt.2015 | 22:00 Uhr

Alles wie immer – konnte man beim jüngsten Kindersachenbasar der Freien Schule und des Kindergartens in Baek denken. Gut besucht, Unmengen von Kuchen, die schon gegen 15 Uhr auszugehen drohten, die Stimmung: super. Was den Basar angeht, der hier seit Jahren stattfindet und inzwischen weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist, war auch alles wie immer. Das bestätigen Jana Reiche, Leiterin der Freien Schule, und Anja Feilke vom Lehrerteam. Vollauf zufrieden sind sie und die Eltern, die die Veranstaltung mitorganisierten und ausstatteten.

Der Start ins neue Schuljahr vollzog sich 2015 allerdings nicht ganz so wie immer. An und für sich arbeitet die Schule, aufgrund der großen Nachfrage, mit einer Warteliste – ebenso wie der angeschlossene Kindergarten. In die Schuljahresvorbereitungen ging das Team um Jana Reiche dieses Mal jedoch verhalten. Eine Lehrerstelle war nicht besetzt und es schien so, als ob man keinen adäquaten Ersatz finden wird. Die Gesamtkinderzahl also mit entsprechend vielen Einschulungen zu halten bzw. hochzuschrauben, wäre personell für die kleine Mannschaft nicht zu stemmen gewesen. „Letztendlich haben wir aber doch sieben Abc-Schützen aufgenommen, und der Zufall spielte uns in die Hand“, berichtet Jana Reiche am Rande des Kindersachenbasars und des parallel stattfindenden Tages der offenen Tür. Es gibt einen neuen Kollegen: Niels Hecht, von Haus aus Wissenschaftler und Ethnologe, der sein Kind für den Besuch der Freien Schule in Baek anmelden wollte. Man kam ins Gespräch, Niels Hecht interessierte sich für die offene Pädagogenstelle, stieg ein und qualifiziert sich nun für den Quereinstieg als Lehrer.

39 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 1 bis 6 besuchen derzeit die Bildungseinrichtung. Das Lehrerkollegium besteht aus fünf festen Mitarbeitern, die durch weitere Kollegen von außen unterstützt werden.

Stark besucht ist die Kita des Landweg e. V., Träger beider Einrichtungen. „Wir erwägen einen Anbau“, sagt Jana Reiche. Speziell für die ganz Kleinen, also von null bis drei Jahren, bräuchte man den Platz und möchte ihn nun baulich auch gern schaffen. 30 Steppkes vom Baby- bis zum Vorschulalter werden derzeit hier in der Kita betreut.

Längst entwachsen sind dem Alter Emma und Alma (beide 9). Sie hatten beim Kindersachenbasar einen eigenen Stand – wie etliche andere Grundschüler auch. Für die Pädagogen ist der Basar ein Stückchen Unterricht. Das Rechnen und der Umgang mit Geld werden ganz praktisch trainiert. Emma und Alma waren zufrieden mit ihrem Umsatz, wie sie dem „Prignitzer“ bestätigten. Kein Wunder bei dem Andrang.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen