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Investition für die Kleinen : Kids schon gespannt auf den Spielplatz

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Seit Jahren kämpft Groß Buchholz um einen Klettertreff für den Nachwuchs

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erstellt am 22.Apr.2016 | 05:00 Uhr

„Ich freue mich riesig“, gestand Ortsvorsteherin Nadja Schwark. Einstimmig empfahl der Bauausschuss, dass die Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend sich für die vorfristige Freigabe von 22 000 Euro für einen Spielplatz in Groß Buchholz entscheidet.

Seit etlichen Jahren kämpft das Dorf um einen solchen. 2008 dann die Hoffnung, dass auch Groß Buchholz von den Millionen aus dem DDR-Parteivermögen, die für Spielplätze und Bewegungsräume der Kids verwendet werden sollen, etwas abbekommen. Der Traum zerplatzte, die Stadt sah sich aber nicht aus der Verantwortung. Einzig, sie hat etliche Ortsteile ohne ausreichende bzw. ansprechende Spielmöglichkeiten. Prioritäten mussten gesetzt werden. Nachdem Lübzow und Quitzow entsprechend ausgestattet wurden, ist nun Groß Buchholz an der Reihe – ein Versprechen, das auch auf der Einwohnerversammlung Ende vergangenen Jahres seitens der Stadt gegeben wurde. Zumindest wollte man versuchen, das Projekt noch in den Haushalt 2015/2016 einzustellen. Die Rechnung ging nicht auf, nun ist es für den Nachtrag 2016 vorgesehen, so die Beschlussvorlage. Da dieser noch nicht verabschiedet ist, müssen die Abgeordneten einer vorfristigen Freigabe der Gelder zustimmen. Denn bereits im Sommer soll das Kleinod für den Nachwuchs im Dorf eingeweiht werden.

Derweil sind die rund 20 Kinder hier schon mächtig gespannt, berichtet die Ortsvorsteherin. Gemeinsam mit Kindern, Eltern und der Stadt habe man sich schon in Prospekten angeschaut, was hier vom Platz und dem Geld machbar ist. Eine Kombination aus Rutsche und Klettermöglichkeiten, dazu eine Schaukel und eine Wippe – dazu entschied man sich.

Zuvor ging es aber erst einmal darum, einen geeigneten Standort im Dorf zu finden. „Sowohl darüber wie auch über den Spielplatz selbst, haben wir im Vorfeld oft diskutiert, uns dazu immer wieder auch mit der Stadt getroffen“, ergänzt Nadja Schwark.

Entstehen soll der 200 Quadratmeter große Treff am Klettergerüst für den Nachwuchs nun in direkter Nachbarschaft des Feuerwehrhauses. In diesem Zusammenhang sollen auch die wilden Fahrspuren in diesem Bereich einen geordneten Verlauf erhalten, erläuterte Antje Hartwig vom Umweltamt der Stadt, in deren Händen das Projekt liegt. Die Vorarbeiten für den Spielplatz leistet der Stadtbetriebshof.

„Unsere Kinder bekommen damit ihren Treff, das Dorf einen kleinen Hingucker und zugleich das Gefühl, dass auch wir zu Perleberg gehören“, brachte es die Ortsvorsteherin auf einen kurzen Nenner und verbindet damit die Hoffnung, dass letztlich auch die Stadtverordnetenversammlung ihren Segen zu dem Projekt gibt. Die Vorbereitungen jedenfalls seien soweit gediehen, dass man eigentlich in den Startlöchern steht. Die Stadt ihrerseits honoriert mit der Umsetzung des Projektes nicht zuletzt das gemeinschaftliche Miteinander, das im Dorf großgeschrieben wird. Ob Sportverein, Feuerwehr oder Weiberklub, jeder leiste da seinen Beitrag, unterstrich Antje Hartwig.

 

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