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Besitzer hofft auf Unterstützung der Gemeinde : Keller vollgelaufen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ein Rohrbruch in der Sommergaststätte Graf am Karstädter Freibad sorgte für Wasser im Keller und Innenraum.

von
erstellt am 13.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Schon gestern Vormittag inspizierten Klempner die Wasserrohrleitungen an der Sommergaststätte Graf am Karstädter Freibad. Die veralteten Rohre hatten in den vergangenen Tagen ihren Geist aufgegeben. „Ich wollte am Mittwoch mal wieder Kontrolle machen. Da entdeckte ich, dass der Keller und der Innenraum unter Wasser standen. Vielleicht war das schon seit ein paar Tagen so, das weiß ich nicht“, sagt Betreiber Matthias Graf.

Die Freiwillige Feuerwehr Karstädt rückte gegen 16.45 Uhr mit acht Kameraden an, sie leuchteten die Einsatzstelle aus und pumpten das Wasser ab. Nach gut zwei Stunden war ihr Einsatz beendet. Matthias Graf berichtete, dass im Keller das Wasser etwa 1,20 bis 1,30 Meter stand, im Innenraum der Gaststätte so um die zehn Zentimeter. „Das Inventar hat was abbekommen, auch Geräte sind nass. Bei den Stühlen ist es nicht so schlimm, die hatten wir aufgestuhlt“, so Graf. Auch der Fußboden im Innenraum sei auf den ersten Blick unbeschadet davon gekommen. „Das ist Linoleumboden vollverklebt, der hat, wie es im Moment aussieht, dicht gehalten. Die Investition hat sich gelohnt“, so der Gastronom, für den der Wasserschaden wie er sagt zur unpassendsten Zeit kommt. Denn die Karnevalssaison steht bevor und da ist Graf mit seinem Landgasthof in Karstädt voll eingebunden.

Am Mittwochabend in einer ersten Reaktion meinte er: „Ob es in diesem Jahr eine Sommergaststätte geben wird, steht in den Sternen. Ich habe einmal 35 000 Euro investiert, das kann ich mir nicht noch einmal leisten.“ Gestern klang das schon ein bisschen entspannter. „Es sieht im Moment ganz gut aus. Ich hoffe, dass ich von der Gemeinde Unterstützung bekomme und im Sommer wieder aufmachen kann“, so Graf. Von ihr hat der junge Mann im Frühjahr 2016 die Maxhütte gepachtet und aufgemöbelt, sodass dort eine kleine Sommergaststätte entstand. Dahinter steht die Idee, natürlich den Freibadgästen eine Versorgung anzubieten, aber auch darüber hinaus, Ausflügler anzulocken.

Die Klempner werden jetzt erst einmal die Rohrleitungen reparieren, Bautrockner müssen aufgestellt werden. Und dann werde man sehen, was wirklich alles noch gemacht werden muss.

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