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Was passiert in den Wittenberger Ortsteilen? : Keine riesigen Wünsche

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Haushaltsdebatte für 2017: Ortsteile bringen ihre Vorstellungen und Ideen ein

von
erstellt am 31.Jan.2017 | 12:00 Uhr

28,6 Millionen Euro für die laufenden Stadtausgaben und gut fünf Millionen Euro für Investitionen weist der Haushaltsentwurf für 2017 aus. Mit ihrem Bedarf und ihren Wünschen melden sich in der Debatte dazu auch die Ortsvorsteher zu Wort. Quasi kommunales Pflichtprogramm sind Treffen mit Kämmerer Jens Freitag, „bei denen wir die Details besprechen“. „Das ist Teil der Haushaltsdebatte“, so Freitag.


Bentwisch


Die Bentwischer Ortsbürgermeisterin Karin Zeida kann für sich in Anspruch nehmen, bereit sehr gut informiert zu sein. „Ich habe an den vier Fachausschusssitzungen in der letzten Woche teilgenommen. Schwerpunkt war ja jeweils der Stadthaushalt.“ Und was erwartet Bentwisch von ihm? „Man kann nicht sagen, dass wir wunschlos glücklich sind. Aber größere Investitionen stehen bei uns im Ort zur Zeit nicht an“, schätzt die Ortsvorsteherin ein. Keine Investitionen, aber immer wieder notwendig sei beispielsweise das Schieben des Weges in der Gartensiedlung. Aber das erfolge auch.

Derartige Leistungen sind mit ihren Kosten, wie es auch der Kämmerer erklärt, Bestandteil des Ergebnishaushaltes, also des Haushaltes für die laufenden Kosten. Ob Einsatz des Wegehobels oder Heckenschneiden, die Planungen gelten für das gesamte Stadtgebiet mit seinen Ortsteilen. Die Bentwischer Ortsvorsteherin hebt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt hervor, „so dass wir vieles, was im Laufe eines Jahres anfällt, schnell auf dem kurzen Weg klären.“ Im Gespräch ist sie aktuell übrigens auch mit der Kreisstraßenmeisterei. Es geht um die Buckel in der Dorfstraße, „für die wir uns Abhilfe erhoffen“. Ein Vor-Ort-Termin fand statt.


Hinzdorf


Für Hinzdorf, sagt Ortsvorsteherin Heike Paasch, sei die Sanierung von Räumlichkeiten im Feuerwehrhaus, in Planung. „Das können wir nicht mehr auf die lange Bank schieben.“ Die Bemühungen gehen dahin, eine Fördermöglichkeit zu finden.

Ein anderer Punkt, der den Hinzdorfer Ortsbeirat gemeinsam mit der Stadt beschäftigt, ist die weitere Nutzung der jetzt leerstehenden Wohnung in der ehemaligen Schule. In einem Teil des Gebäudes befindet sich der sanierte Gemeinderaum einschließlich der erneuerten Sanitäranlagen. Was aber wird aus dem anderen Teil?

Nach unbestätigten Informationen des „Prignitzers“ soll es bereits Nutzungsideen in Richtung touristische bzw. wassertouristische Nutzung geben.


Lindenberg


Der Lindenberger Ortsbürgermeister Karl-Heinz Brüdigam und Thorsten Beckendorf als Vorsitzender des Ortsclubs machen keinen Hehl daraus, „dass bei uns in Lindenberg auf der Wunschliste ganz oben natürlich noch immer der Ausbau der Feldstraße steht“. Aber als Realisten wüssten sie, dass das keinesfalls 2017 etwas wird. „Aber ich denke, in diesem Jahr sollte es mit der Überprüfung der Straßenleuchten an der Feldstraße klappen. Das ist machbar. Wir haben bis zu vier verschiedene Typen. Und die Ausleuchtung muss dringend verbessert werden“, führt der Ortsbürgermeister an.


Garsedow


Die Hoffnungen von Doreen Jeske als Ortsvorsteherin von Garsedow richten sich darauf, „dass es in diesem Jahr mit einer neuen Heizung im Bootshaus klappt“. Das wäre für den Wassersportverein wichtig, der dort seine Heimstatt hat, „aber auch für uns als Ort“.

Im vergangenen Jahr fand dort die Seniorenweihnachtsfeier für Garsedow statt. Es sei wirklich ungemütlich kalt gewesen. Die Ortsvorsteherin hofft, dass „wir die Räumlichkeit vielleicht das eine oder andere Mal nutzen können, wenn die Heizung funktioniert. Sonst bleibt nur der Weg zur Schule nach Hinzdorf.“

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