Kein Gestank, aber Verkehr wird zunehmen

Stadt Lenzen besichtigte Biogasanlage in Wolfshagen / Vergleichbares Modell hat Baubeginn

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05. März 2014, 17:18 Uhr

Wie Lenzens Biogasanlage aussehen könnte, darüber informierten sich Lenzens Bürgermeister Christian Steinkopf, Stadtbetriebsleiter Torsten Jacob und mit Sabine Döpel und Anke Brandes zwei Abgeordnete des Stadtparlaments. Sie besichtigten vor wenigen Tagen eine ähnliche Anlage in Wolfshagen. Betreiber ist das Prignitzer Unternehmen Osters & Voß.

Dieses will auch in Lenzen das Vorhaben realisieren und hat dazu die Bioenergie Lenzen GmbH & Co. KG gegründet. Sie hat auch die Genehmigungen für den Bau und die Inbetriebnahme eingeholt (wir berichteten).

„Der Besuch war sehr informativ“, fand Steinkopf. „Geruchsbelästigungen konnten wir so gut wie keine feststellen. Auch der Lärm hält sich in Grenzen“, fand der Bürgermeister. In Wolfshagen machten sich die Lenzener auch über die von der Betreibergesellschaft geplanten Liefermengen und den angestrebten Zeitplan vertraut. Baubeginn soll nach Angaben des Investors bereits Ende März sein. Auch in Sachen Schwerlastverkehr zur Bestückung der Anlage mit Biomasse gibt es erste Aussagen. So sollen rund acht Lastkraftwagen pro Tag, vorrangig aus der Region Karstädt/Lanz, das Gewerbegebiet am Lenzener Stadtrand ansteuern.

Einzelheiten darüber will der künftige Betreiber auf einer Informationsveranstaltung mitteilen. Diese findet am Freitag, dem 21. März, um 18 Uhr auf der Burg Lenzen statt.

Die Biogasanlage soll in diesem Jahr ans Netz gehen. Damit würde ein jahrelang verfolgte Plan seinen Abschluss finden. Zuvor waren die Nordstrom Bioenergie GmbH, als auch der Nachfolgeinvestor Prometheus AgrarEnergie GmbH & Co. KG gescheitert.






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