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Der Prignitzer

19. November 2017 | 09:16 Uhr

Kein Aus für "Kunst im Dorf"

vom

svz.de von
erstellt am 07.Jun.2013 | 05:35 Uhr

Retzin | Nein, das befürchtete Aus für "Kunst im Dorf" wird es nicht geben. Das bekräftigt Erwin Arndt. Als der Retziner von den Schwierigkeiten um die Galerie im Dorfgemeinschaftshaus im "Prignitzer" las, sagte er sich, dagegen muss etwas getan werden. "Ich habe mit Werner Teitge, dem Gründer dieses Projektes, gesprochen", erklärt Arndt. Mit dem Senior sei er sich einig gewesen: "Das können wir nicht sterben lassen!"

Schließlich stellten zwölf Mal Künstler der Region ihre Werke im Rahmen der Sommergalerie in Retzin aus. 2012 hatte Werner Teitge aus Altersgründen den Staffelstab der Organisation an Karsten Lehmann übergeben. Doch der stellvertretende Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) sieht sich außer Stande, auf Dauer den organisatorischen Aufwand neben seiner Arbeit zu bewältigen. Und "Kunst im Dorf" sollte ja auch von der Idee her nicht von außen aufgesetzt werden, sondern aus dem Umfeld kommen, sagt Lehmann. So setzte er sich mit dem Retziner Ortsbeirat in Verbindung, doch auch der sieht sich nicht in der Lage, das Event in eigener Regie zu meistern. Also fällt die Galerie in diesem Jahr aus, zumal auch die Lebenshilfe, die im Retziner Gutshaus eine Einrichtung für behinderte Menschen betreut, ihr Sommerfest unabhängig von einem Galerie-Termin geplant hatte.

Doch es soll bei diesem einmaligen Ausfall bleiben, "das haben wir uns geschworen", verspricht Arndt auch in Teitges Namen. Für 2014 wird wieder "Kunst im Dorf" avisiert. "Werner wird sich mit Künstlern in Verbindung setzen, ich kümmere mich um die gesamte technische Vorbereitung", blickt Arndt voraus.

Zuvor soll es aber ein Gespräch mit Groß Pankows Bürgermeister Thomas Brandt, mit Karsten Lehmann und auch mit der Wohnstätten-Leiterin der Retziner Lebenshilfe-Einrichtung, Anja Stolzki, geben, um alles gut vorzubereiten. Vor allem sollen 2014 die terminlichen Absprachen besser klappen. Denn gerade auch viele Gäste des Sommerfestes der Lebenshilfe besuchten in der Vergangenheit gern die Kunstausstellung im Dorfgemeinschaftshaus.

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