Aus dem Perleberger Rathaus : Kehrmaschine fährt nach neuem Tourenplan

Schuhstraße: oben noch die alten Kehrzeiten, darunter die neuen, die ab Montag gelten.
Schuhstraße: oben noch die alten Kehrzeiten, darunter die neuen, die ab Montag gelten.

Verwaltung reagiert auf Kritik von Anliegern. Parksituation verbessert sich am Behördentag am Donnerstag

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02. März 2016, 21:00 Uhr

Am Donnerstag, wenn Behörden Sprechstunden haben bzw. Anlieger von der Arbeit nach Hause kommen, dann wird in etlichen Straßen der Stadt gekehrt. Der Ärger ist vorprogrammiert. Denn Anlieger müssen zusehen, wo sie ihr Fahrzeug für die Zeit abstellen oder aber die Kehrmaschine muss um parkende Autos einen Bogen machen. Und der Dreck bleibt liegen. Doch fürs Kehren zahlen die Anlieger. Und so hagelte es immer wieder Beschwerden – „nachvollziehbar“, räumt auch Robert Kazmierczak vom Ordnungsamt der Stadt ein.

Die Verwaltung hat sich den Tourenplan der Kehrmaschine noch einmal vorgenommen und nach alltagstauglichen Alternativen gesucht. Das Ergebnis: Donnerstags und freitags dreht die Kehrmaschine bereits zu jenen Stunden die Runde, wo viele der Anlieger zur Arbeit sind bzw. bei Behörden nicht mit großem Besucherverkehr zu rechnen ist. Dass heißt konkret, in 14 Straßen, insbesondere in der Innenstadt aber auch im Bereich des Bahnhofes, in angrenzender Straßen und darüber hinaus wird fortan auch zwischen 7 und 18 Uhr gefegt. „Die Tourenpläne der Kehrmaschine zwischen montags und mittwochs waren bereits so gestrickt“, erläutert Robert Kazmierczak.

Ab kommenden Montag wird beispielsweise die Bergstraße freitags zwischen 11 und 12 Uhr maschinell gefegt, zuvor konnte in der Straße donnerstags, also am Behördentag, zwischen 13 und 13.20 Uhr nicht geparkt werden.

In der Schuhstraße hat sich die Kehrzeit hingegen von Donnerstag 19 bis 20 Uhr auf Freitag 7.30 bis 8.30 Uhr verändert. „Der eigentliche Knackpunkt war der Donnerstag. Doch um einen effizienten Tourenplan zu bekommen, mussten auch die Freitagszeiten verändert werden“, so der Ordnungsamtsmitarbeiter.

Derweil bringt Andreas Herper vom Stadtbetriebshof die neue Beschilderung an, die ab Montag dann auch gilt. Verstärkt werden die Politessen bzw. der Politeur der Stadt die Einhaltung der Veränderungen kontrollieren. „In der ersten Woche gibt es einen freundlichen Hinweis, doch später eben auch Knöllchen“, fügt Robert Kazmierczak an. „Wir haben versucht, den Wünschen der Anlieger zu entsprechen. 100-prozentig wird das aber sicher nie gelingen.“  

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