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„20 Fragen an...“ : „Kaum ein Tag, an dem ich nicht lache“

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Brandenburgs Landesvater wollte eigentlich Tierarzt werden, würde gern Gipfel im Himalaya besteigen und bereitet die Weihnachtsgans zu Hause höchstpersönlich zu

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erstellt am 23.Dez.2015 | 16:20 Uhr

Aus dem Landkreis, konkret aus Naundorf, stammt Brandenburgs aktueller Landesvater, Dr. Dietmar Woidke. Seit 28. August 2013 übt er dieses Amt als Nachfolger von Matthias Platzeck aus, war zuvor von Oktober 2010 an Innenminister von Brandenburg, führte davor ein Jahr lang die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag.

Von 2004 bis 2009 sammelte der Diplomagraringenieur in Potsdam erste Ministererfahrungen im Bereich Ländliche Entwicklung, Umwelt- und Verbraucherschutz.

Der 54-Jährige ist in der Prignitz ein ebenso häufiger wie gern gesehener Gast. Freundlicherweise stellte sich der Politiker den 20 Fragen unserer Redaktion.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Prignitz?
Es gibt viele schöne Orte in der Prignitz, einen einzigen zu nennen, fällt mir schwer. Perleberg, Wittenberge und Pritzwalk haben sich in den letzten Jahren zu wunderschönen Städten entwickelt, hier lohnt ein Besuch immer. Ein Geheimtipp für mich ist die faszinierende Burg Lenzen.

Hatten Sie schon in Ihrer Kindheit „Politik“ als Berufswunsch?
Wie jedes Kind hatte auch ich natürlich mehrere Berufswünsche, Politiker zu werden, war aber nie dabei. Da ich auf einem Bauernhof mit vielen Tieren groß geworden bin, wollte ich immer Tierarzt werden.

Wo kann man Sie in der Prignitz oder in Brandenburg am ehesten antreffen?
Ich bin viel und im ganzen Land unterwegs. Am ehesten trifft man mich aber in Potsdam, da dort mein Amtssitz ist.

Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?
Mein erstes Geld verdiente ich wie viele Jugendliche mit einem Ferienjob. Ich habe damals in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Nachbardorf in der Rinderzucht gearbeitet.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Das verdiente Geld wurde, sehr zum Ärgernis meiner Eltern, meist schnell für Musik ausgegeben. So hatte ich schon damals ziemlich viele Schallplatten.

Was würden Sie gern können?
Am liebsten würde ich gern Klavier spielen können, aber wer will das nicht?

Welche Eigenschaften stören Sie an anderen Menschen?
Intoleranz, Faulheit und Überheblichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Ich bin ein fröhlicher Mensch, es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht lache. Es gibt jeden Tag einen Grund zum Lachen. Wenn das eines Tages nicht mehr so ist, werde ich mir ernsthaft Gedanken machen müssen.

Haben Sie zuletzt etwas Unvernünftiges getan? Was?
Das müssen Sie meine Frau fragen.

Haben Sie einen persönlichen Helden?
Mein Held ist und bleibt Helmut Schmidt. In Bezug auf Ehrlichkeit, Geradlinigkeit und Pflichterfüllung ist er für mich ein ganz großes Vorbild

Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gern englische Bücher. Momentan lese ich die englische Version von Christopher Clarks, Wilhelm II, Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich komme leider sehr selten zum Fernsehen, sehe aber täglich Nachrichtensendungen und wenn es klappt, auch die heute-show und den Tatort.

Wo könnte man Sie eher treffen: Im Stadion, im Kulturhaus oder im Kino?
Am ehesten trifft man mich wohl im Stadion von Energie Cottbus. Dort drücke ich gern den Lausitzern die Daumen.

Wem würden Sie gern mal begegnen?
Helmut Kohl.

Kochen Sie selbst und wenn ja: Kommt bei Ihnen eher griechische, italienische, asiatische, deutsche Küche oder anderes auf den Tisch?
Ja, ich koche selbst und erledige dann auch den Abwasch. Meistens gibt es Fisch, Geflügel und zum Fest natürlich die obligatorische Weihnachtsgans.

Mit welchem Lied verbinden Sie ihre schönsten Erinnerungen?
Mit „Hiroshima“ von Wishful Thinking, da wurde in der Disko immer langsam getanzt.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gern und von wem haben Sie es bekommen?
Das behalte ich für mich.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich würde gern mal wieder im Himalaya bergsteigen.

Was werden Sie als Rentner machen?
Auf alle Fälle werde ich im Ehrenamt aktiv sein.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Dem Landrat a. D. Hans Lange, den ich sehr schätze.

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