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Frühjahrsbestellung in Quitzow : Kartoffeln und Mais werden gelegt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Die landwirtschaftlichen Fahrzeuge arbeiten im Akkord. Anfang Mai soll alles im Boden sein.

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erstellt am 26.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Der Blick von Helge Milatz geht gen Himmel. „Etwas wärmer und beständiger könnte es schon sein“, so der junge Agraringenieur. In der Agrargenossenschaft Quitzow ist er als Abteilungsleiter für die Pflanzenproduktion zuständig. Das Getreide hat bereits die zweite Düngergabe, der Pflanzenschutz wäre an der Reihe. „Eigentlich wollten wir schon vor Ostern damit beginnen, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. 15 Grad Celsius und mäßiger Wind, davon waren wir weit entfernt“, fügt er kopfschüttelnd an. Auch jetzt sei es noch zu kalt und vor allem auch zu windig.

Ansonsten habe er am Wetter nicht groß was auszusetzen. Der Raps steht gut, durch das verhaltene Wetter habe er auch keine Wachstumsrisse. Jene entstehen, wenn es mit Macht warm werde. „Noch drei, vier Tage, dann zeigt sich der Raps auch bei uns in voller Blüte“, prognostiziert Helge Milatz. Auf 330 Hektar haben die Quitzower diese Frucht zu stehen.

Derweil läuft die Frühjahrsbestellung von Mais und Kartoffeln auf vollen Touren. Auf rund 480 Hektar wird Mais angebaut, auf 340 Hektar werden Kartoffeln gelegt. Zuvor werden die Schläge für die Aussaat vorbereitet, erläutert der Agraringenieur. Das heißt: Gülle aufbringen, grubbern und pflügen. Der Regen im März brachte die Frühjahrsbestellung immer wieder kurzzeitig ins Stocken. „Der Boden war zu nass, wir kamen mit unserer Technik nicht rauf.“

In der ersten Maiwoche wollen die Quitzower aber Mais und Kartoffeln im Boden haben.

Arbeit gab und gibt es dennoch immer. Neben den Terminen, die die Natur diktiert, gibt es eben auch noch die der Behörden. Und jene sind unbedingt einzuhalten, geht es hier zumeist doch um Bares. Bis zum 15. Mai muss beispielsweise der Agrar-Antrag für den geplanten Anbau auf den Weg gebracht sein. Darauf basiert letztlich die Entscheidung über die Ausgleichsprämien zum Jahresende, erklärt der Abteilungsleiter Pflanzenproduktion. 

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