Camp im Freibad : Karstädts kleine Lebensretter

Mit dem Rettungsbrett mussten „verunglückte Schwimmer“ aus dem Wasser geborgen werden.
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Mit dem Rettungsbrett mussten „verunglückte Schwimmer“ aus dem Wasser geborgen werden.

DRK-Nachwuchs verbrachte das Wochenende im Karstädter Freibad, um Maßnahmen zur Lebensrettung zu üben

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29. August 2016, 05:00 Uhr

Ein Feriencamp der besonderen Art erlebten Kinder aus dem Bereich Karstädt an diesem Wochenende. Die DRK-Steppkes im Alter von vier bis 17 Jahren nutzten das traumhafte Wetter, um ihre Fähigkeiten als kleine Lebensretter zu festigen. Dazu zelteten sie auch von Freitag bis Sonntag auf dem Freibadgelände.

Früh geht es raus aus den Betten. Um 7.30 Uhr stand am Samstag die erste Einheit auf dem Plan: Konditionstraining. Danach ging es unter dem Schlagwort „Retten und Bergen“ darum, wie man verunglückte Schwimmer eigentlich mit Rettungsbrett und Sicherungsleinen aus dem Wasser holt. Auch die Kleinsten mussten schon ran, so etwa Markus aus Karstädt, mit seinen vier Jahren der jüngste Wasserwacht-Steppke. Unter den Augen von Ausbilderin Sabrina Rozycki konnte er lernen, wie man eine stabile Seitenlage richtig ausführt. „Viele der Kinder haben in dem Freibad selber schwimmen gelernt und machen im Anschluss gleich weiter“, so Schwimmmeisterin Manuela Rozycki. Wenn die Kinder auch später in die Rettungsschwimmerausbildung gehen sollen, müsse man sie früh heranführen. „Schon jetzt aber sind sie sehr aktiv, sichern mit den Erwachsenen die Schaumpartys mit ab und helfen auch bei der Geländepflege.“

Nicht nur der Nachwuchs will geschult sein, alle zwei Jahre müssen nach Vorgabe des DRK insbesondere die erwachsenen Wasserwachtkameraden aus dem Landkreis ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis auffrischen. Die Prignitzer Lebensretter führten diese Übungen zuletzt immer einmal jährlich durch, man stehe laut Manuela Rozycki damit ohnehin gut im Training. Aufgrund einer Erkrankung des Lehrausbilders Ernst-Günther Böhmfeld von der Wittenberger Wasserwacht musste das Training der Erwachsenen diesmal jedoch ausfallen. „Wir sind sehr traurig darüber und möchten unserem Ernst-Günther alles Gute und eine gute Genesung wünschen, dass er sobald wie möglich fit wird“, so Manuela Rozycki.

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