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Ab morgen Vollsperrung : Karstädter Nadelöhr wird entschärft

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesstraßenmeisterei erneuert den kompletten Ring – kleinere Insel, breitere Fahrbahn

von
erstellt am 20.Okt.2015 | 11:45 Uhr

So schön die Gestaltung des Karstädter Kreisels mit dem gepflasterten Innenring auch sein mag, so unpraktisch ist sie. Vor knapp zwölf Jahren wurde der Kreisel gebaut, vor vier Jahren musste die Pflasterung des Innenrings komplett erneuert werden. Aber auch seit dem wurden immer wieder Pflastersteine herausgefahren, die Löcher mit Asphalt verfüllt.

Ab Morgen ist nun im Bereich des Kreisverkehres kein Durchkommen mehr. Unter Vollsperrung wird der Kreisel komplett erneuert. „Die Pflasterung im Innenring weist zunehmend Schäden auf. Es ist zu befürchten, dass der Schadensanteil immer höher wird“, sagte Ingo Matthaes, Leiter des Landesbetrieb Straßenwesen in Quitzow.

Der komplette Ring wird erneuert. Die Pflasterung gehört dann der Vergangenheit an. „Auch der Innenring erhält Gussasphalt. Damit haben wir schon bei anderen Kreisverkehren gute Erfahrungen gemacht“, erläutert Matthaes. Da der Kreisverkehr nur einen Mindestmaßradius von 26 Metern aufweist, und man mehr Platz nicht hat, wird die Insel kleiner, damit immerhin die Fahrbahn verbreitert werden kann. Das Land Brandenburg trägt die Gesamtkosten von rund 95000 Euro, da der Kreisverkehr zur L13 gehört.

Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis zur 47. Kalenderwoche (16. bis 20. November) dauern. Der überörtliche Verkehr wird über Blüthen zur B5 umgeleitet. Im innerörtlichen Verkehr wird es nur ein Sackgassenschild geben, da man davon ausgeht, dass sich Anlieger in Karstädt auskennen.

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