Vikar Kwaschik aus Berlin : Karstädt hat einen neuen Pfarrer

Gemeindekirchenratsmitglied Axel Knuth (l.) begrüßt Valentin Kwaschik vor dem Pfarrhaus, in das der Vikar mit seiner Familie ziehen wird.
Gemeindekirchenratsmitglied Axel Knuth (l.) begrüßt Valentin Kwaschik vor dem Pfarrhaus, in das der Vikar mit seiner Familie ziehen wird.

32-Jähriger tritt Nachfolge von Albrecht Preisler an und übernimmt Pfarrsprengel Karstädt-Land.

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12. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Die Zeit der sechsmonatigen Vakanzvertretung im Evangelischen Pfarrsprengel Karstädt-Land ist mit Beginn des neuen Jahres vorbei. „Im Rahmen des Entsendungsdienstes übernimmt Valentin Kwaschik die freie Stelle in Karstädt. Die gottesdienstliche Vorstellung erfolgt voraussichtlich am 25. Januar 2015“, erfuhr der „Prignitzer“ auf Nachfrage von Oliver Günther, Superintendent des Kirchenkreises Prignitz.
„Die zwei Entsendungsjahre sind verbunden mit der Ordination und dem Zeugnis der Anstellungsfähigkeit sowie dem Recht auf eine Pfarrstelle in der evangelischen Kirche“, erläutert der Superintendent. Ein Vikar habe aber bereits alle Rechte und Pflichten eines Pfarrers und gehöre auch den jeweiligen Gemeindekirchenräten an. Valentin Kwaschik übernimmt die Arbeit von Pfarrer Albrecht D. Preisler, der zuvor im Sprengel Karstädt-Land mit den dazu gehörenden elf Kirchengemeinden gewirkt hatte. Preisler war am 6. Juli dieses Jahres verabschiedet worden, da er eine Pfarrstelle im Kirchenkreis Barnim übernahm.
Kwaschik ist verheiratet und hat ein Kind. Im Rahmen seiner Ausbildung wirkt er noch bis zum Jahresende als Vikar in der Evangelischen Hoffnungskirche Berlin-Pankow. Der 32-Jährige hatte sich um die freie Stelle in Karstädt für den Entsendungsdienst bemüht. „Mit der Ordination und dem Zeugnis der Anstellungsfähigkeit könnte Valentin Kwaschik die Pfarrstelle in Karstädt übertragen werden, wenn er sich darum bewirbt, so Günther.

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