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Der Prignitzer

16. Dezember 2017 | 23:15 Uhr

Karl-Achtel- Straße wird folgen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Grünes Licht im Bau- und Finanzausschuss für Ausbau

von
erstellt am 11.Feb.2015 | 10:18 Uhr

Grünes Licht gab Dienstagabend nach dem Stadtentwicklungsausschuss nun auch der Finanzausschuss: Sofern die Kurmärker Straße fertig ist, soll der Ausbau der Karl-Achtel und Groß Buchholzer Straße bis Einmündung Schönfelder Straße folgen. So der Plan. Die Voraussetzung: Die Stadtverordnetenversammlung folgt dem und macht mit dem Haushalt 2015 den Weg dafür frei. Bereits 2013 waren Mittel für den Ausbau eingestellt, die Umsetzung musste aber verschoben werden, fügte Kämmerin Ute Brüggemann an. Die Umsetzung des Bauvorhabens ist nun in der Haushaltsplanung 2015 vorgesehen.

Der Westprignitzer Trink- und Abwasserzweckverband (WTAZV) hatte bereits im vergangenen Jahr in diesem Bereich die Abwasserleitungen neuverlegt. Nun will die Stadt möglichst gleich nachziehen, die größenteils unbefestigten Straßen ausbauen und im Zuge dessen eine Regenentwässerung mitverlegen. Aufgrund der Bebauung sei eine Regenentwässerung auf dem eigenen Grundstück vielfach nicht möglich. So sei es auch Wunsch der Anlieger, die Dachentwässerung an den Regenwasserkanal anzuschließen, erläuterte Olaf Schlünzen vom Ingenieurbüro Rauchenberger im Stadtentwicklungsausschuss.

185 000 Euro Gesamtkosten, davon sei man ausgegangen, „diese werden sich aber reduzieren“, so die gute Nachricht für die Anlieger, denn sie werden zur Kasse gebeten, handelt es sich hier doch um eine Anliegerstraße. 70 Prozent der Kosten kommen auf sie zu. Darüber wurden sie bereits in einer Informationsveranstaltung in Kenntnis gesetzt. Mit rund 160 000 Euro Gesamtkosten werde man abschließen, überschlägt Schlünzen. Und diese Größenordnung wurde auch im Finanzausschuss genannt.

Die Planung sieht in dieser 30 km/h-Zone einen niveaugleichen Ausbau – analog der Kurmärker Straße – vor. 4,75m beträgt die Fahrbahnbreite einschließlich Gosse. Wunsch der Anlieger sei es, so der Planer, die Fahrbahn 50 Zentimeter breiter zu bauen und stattdessen auf den Grünstreifen zu verzichten. Die Mehrkosten seien unerheblich, betonte Schlünzen. Der einseitig angrenzende Gehweg werde farblich in einer Breite von 1,50 m abgesetzt.

Sofern die Mittel freigegeben werden, kann der Straßenausbau hier beginnen.

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