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Der Prignitzer

19. August 2017 | 01:54 Uhr

Karin Zeida wieder Ortsbürgermeisterin

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Mit Karin Zeida ist die alte auch gleichzeitig die neue Ortsbürgermeisterin von Bentwisch. Am Dienstagabend konstituierte sich der dreiköpfige Beirat. Neben Zeida gehören ihm zwei neue Mitglieder an. Die Bentwischer wählten auch Martin Wernicke und Frank Heinke in das Gremium. Der 22-jährige Wernicke ist der Stellvertreter von Karin Zeida.

Sie bringt eine Menge Erfahrungen für das Amt mit. Denn seit 1999 ist sie die ehrenamtliche Bürgermeisterin in dem Wittenberger Ortsteil. „Wir haben in den Jahren eine Menge geschafft. Wenn ich nur an den Fahrradweg denke oder auch unsere Alte Schule und wie wir sie mit Leben erfüllen“, so Zeida. Mit dem Wechsel von Bentwisch aus dem Amt Bad Wilsnack/Weisen nach Wittenberge hatte der Ort sowohl eine sogenannte Kopfpauschale und weitere finanzielle Mittel erhalten. „Mit diesem Geld haben wir immer sehr klug und sparsam gewirtschaftet“, sagt Zeida. Das ermöglicht es dem jetzigen Ortsbeirat, dem Wunsch von Kindern und Eltern aus dem Dorf zu folgen und den Spielplatz am Erlengrund mit Geräten zu ergänzen. „Gewünscht sind Klettermöglichkeiten“, sagt Zeida. Sie macht keinen Hehl daraus, wie schön es sei, dass in Bentwisch 39 Kinder im Alter zwischen null und 14 Jahren leben.

Martin Wernicke gehört mit seinen 22 Jahren zu den jungen Leuten im Ort und er ist in der Feuerwehr engagiert. Die Wehr, so die Erfahrungen von Zeida als Ortsbürgermeisterin, „ist für das Dorfleben ungeheuer wichtig“. Natürlich unterstütze der Ortsbeirat den dringenden Wunsch der Kameraden, sie mit einem neu aufgebauten Fahrzeug auszurüsten. Ein wichtiges Thema ist die A 14. „Wir lehnen kategorisch ab, dass sie mitten durchs Dorf geführt wird“, sagt Zeida. Es ist aus ihrer Sicht ein Ding der Unmöglichkeit, wenn Planer so etwas überhaupt in Erwägung ziehen.

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erstellt am 18.Jun.2014 | 14:59 Uhr

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