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Der Prignitzer

19. November 2017 | 00:28 Uhr

Feuerwehrausscheid : Kampf um jede Sekunde

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Mannschaften des Amtes Bad Wilsnack/Weisen ermittelten am Wochenende ihre Besten

von
erstellt am 19.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Bad Wilsnack Armaturen klacken, die Saugleitung klatscht ins Wasser, der Motor der Tragkraftspritze heult auf und schließlich zeigen zwei in die Höhe gerichtete Wasserstrahle den erfolgreichen Abschluss des Löschangriffs an. Bange Gesichter bei der Mannschaft. Ist die Zeit gut? „Zwischen 30 und 35 Sekunden müssen die Jungs schon bringen, damit sie vorne mitmischen können“, sagt Kampfrichter Dieter Schmidt.

Neben dem Löschangriff nass und der näher an die Praxis angelehnten Angriffsübung nass müssen die Mannschaften durch die Fahrzeugkontrolle, sich bei der Knoten- und Gruppenstaffette und in der Ersten Hilfe beweisen. „Das ganze Programm“, bestätigt Amtsbrandmeister Roland Muntau und ist zufrieden mit der hohen Teilnahme – sind doch 14 Männer- und vier Frauenmannschaften am Start. „Besonders freut mich, dass sich Groß- und Klein Lüben zu einer gemeinsamen Mannschaft zusammen geschlossen haben, das zeigt, dass die Wehren immer mehr zusammenwachsen.“

Das bestätigt Gruppenführer Patrick Ploigt. „Feuerwehr bedeutet Gemeinschaft, und da die Wehren für sich keine Mannschaft hätten stellen können, beschlossen wir, gemeinsam eine zu bilden. Das hat schon im Vorjahr geklappt.“ Neu dabei ist die Frauenmannschaft aus Grube. „Die Männer haben uns anfangs belächelt als es hieß, wir stellen eine Mannschaft auf. Jetzt sind sie aber stolz wie Bolle und haben uns beim Training toll unterstützt.“ Den vierten (und damit letzten) Platz hätten sie vorsichtig angepeilt, sagen die Mädels mit einem Grinsen. „Aber bis jetzt haben wir unsere Trainingszeiten allesamt unterboten, können also zufrieden sein.“

Dass es auch mit der Geschlechtertrennung nicht mehr ganz so genau genommen wird, zeigt die Mannschaft vom Marcel Ehmke, in der Männer und Frauen gemeinsam starten. „Einen Bonus gibt’s dafür nicht, wir werden wie eine Männermannschaft gewertet. Einen Nachteil haben wir aber auch nicht wirklich, denn die Frauen sind hochmotiviert und bei uns immer die schnellsten.“

Am Sonntag ermittelten schließlich die Jugendfeuerwehren die Besten aus Ihren Reihen. Auch hier war die Beteiligung gut – insgesamt 20 Mannschaften aller Altersklassen waren dabei. „Trotz des Wetters haben alle vollen Einsatz gezeigt“, zog Amtsjugendwart Heiko Pechner sein Fazit.

Ergebnisse:

Männer: 1. Bälow, 2. Grube, 3. Weisen;
Frauen: 1. Groß Lüben, 2. Breese, 3. Grube;
AK 1 Mädchen: 1. Legde;
AK 1 Jungen: 1. Quitzöbel, 2. Weisen, 3. Bälow;
AK 2 Mädchen: 1. Quitzöbel;
AK 2 Jungen: 1.  Bälow, 2. Legde, 3.  Rühstädt;

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