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Prignitzer Feuerwehren : Kampf in der Königsdisziplin

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Stadtjugendfeuerwehrtag in Wittenberge und Gemeindefeuerwehrtag in Groß Pankow: Antreten zum Löschangriff

svz.de von
erstellt am 22.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Die Spannung steigt. Mit gebeugten Knien in Angriffshaltung stehen die jungen Blauröcke an der Wettkampflinie. Auf Kommando schießen sie los, auf das zwei Meter im Quadrat große Wettkampfpodest zu. Saugleitungen werden in Sekunden verkuppelt, C-Schläuche an den Verteiler angeschlossen. Dann stürmen die Angriffstrupps über den Rasen. Die Tragkraftspritze drückt Wasser durch die Schläuche, an der Ziellinie werden Kanister mit den Strahlrohren von einem Podest gespritzt. Etwas mehr als 30 Sekunden und der Angriff ist durch.

Beim Stadtjugendfeuerwehrtag am Sonnabend in Wittenberge kamen Jugendwehren aus Wittenberge, Perleberg, Quitzow, Groß Buchholz, Karstädt, Premslin/Glövzin und der Wittenberger Partnerstadt Elmshorn auf den ESV-Sportplatz. Unter den Augen von Wettkampfleiter und Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Brandt maßen sie sich an den drei Stationen Löschangriff, in der Gruppenstafette und an der Knotenstange.

In Wittenberge gibt es derzeit 19 aktive Jugendmitglieder. Da es in manchen Gemeinden aber schlechter aussieht – Karstädt musste zusammen mit Premslin und Glövzin antreten – wurde bereits zum dritten Mal der Stadtjugendfeuerwehrtag zusammen mit Gemeinden aus dem RWK (Regionaler Wachstumskern) durchgeführt. Nicht immer lief dann in der Aufregung alles glatt bei der Königsdisziplin Löschangriff. Bei den Karstädtern etwa wollten die Hebel am Verteiler nicht so richtig aufgehen. Nicht so tragisch, meint Mario Brandt: „Dabeisein ist alles.“ Ebenso bei der Gruppenstafette, einer Kombination aus Hindernislauf, Zielschießen mit Kübelspritze und Knotenaufgaben. „Das sind alles Elemente aus dem Feuerwehrdienst, komprimiert auf kleiner Wettkampffläche. Hier steht der Lerneffekt im Vordergrund“, sagte der Kamerad und Brandschutzerzieher Ralf Arnoldt und ergänzt, „was man dabei lernt, schafft gute Voraussetzungen in der Truppmannausbildung.“ Die Gewinnerteams aus den beiden Altersklassen dürfen am 11. Juni zum Kreisausscheid fahren.

Die Ergebnisse in Wittenberge:

In der Altersklasse II liegt Perleberg mit 300 Punkten aus den drei Stationen vor Quitzow mit 170. In der Altersklasse I liegt das gemischte Team Karstädt/Premslin/Glövzin mit 300 Punkten vor den Elmshornern mit 248, den Wittenbergern mit 242 und den Groß Buchholzern mit 221 Punkten. Noch nicht ganz klar ist, wer in AK I zum Kreiswettbewerb fährt. Da Karstädt eigentlich einen separaten Gemeindetag macht, könnten am Ende doch die Drittplatzierten Wittenberger antreten.

Die Gemeinde Groß Pankow lud, ebenfalls am Samstag zum Kräftemessen nach Kuhsdorf. Elf Männer-, zwei Frauen- und neun Jugendmannschaften traten an. Dazu kamen noch zwei Gastmannschaften aus Giesensdorf und aus Selent bei Plön. Zur Gesamtwertung zählten die Angriffsübung nass, der Löschangriff, die Gruppenstafette und Stiche und Bunde.

Die Ergebnisse in Kuhsdorf:

In der Altersklasse I der Jungen gewannen die Kinder aus Seddin mit 26 Punkten vor Kuhsdorf mit 22 und Baek mit 15 Punkten. Bei den Herrenmannschaften lagen ebenfalls die Seddiner mit 42 Punkten vor Vettin (40) und Retzin (38), Schlusslicht war Groß Woltersdorf (8). Im Duell der Frauenmannschaften setzte sich Seddin mit 12 Punkten gegen die Baekerinnen (4) durch. Das Gästeduell entschieden die Herren aus Selent mit 7 Punkten (Giesensdorf: 3) für sich. Gastgeber des Ausscheids war in diesem Jahr Kuhsdorf aufgrund des 80. Jubiläums der Ortswehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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