Karstädter Bäumen geht’s an den Kragen : Kahlschlag am Karstädter Ehrenhain

Kahlschlag am Ehrenhain: In diesem Jahr soll nach und nach das Areal neu gestaltet werden.
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Kahlschlag am Ehrenhain: In diesem Jahr soll nach und nach das Areal neu gestaltet werden.

Bauhofmitarbeiter ästen zahlreiche Pflanzen aus

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12. März 2016, 05:00 Uhr

Derzeit sieht es ganz schön wüst am Ehrenhain in Karstädt aus. Auf dem Areal haben Betriebshofmitarbeiter radikal „Licht ins Dunkel“ gebracht. Die Sträucher wurden auf Stock gesetzt. „Wir durften ja nur bis Februar aufgrund des Vogelschutzes schneiden. Im März werden die herausgeschnittenen Geäste geschreddert“, sagte Bürgermeister Udo Staeck.

Und der „Kahlschlag“ hat einen Grund. „Wir wollen das Gelände neu gestalten“, so Staeck. Es sollen Parkplätze für die Friedhofsbesucher entstehen, am Denkmal selbst eine Bank hingestellt werden, „die schon fertig ist“. Jedoch wird die Gestaltung eine einfachere Variante, wobei die Gemeinde einiges durch Eigenleistung erbringen will. Die Parkflächen sollen auf Recyclingbasis geschaffen und ein Rasenbord gesetzt werden. „Wir holen uns jetzt einen Kostenvoranschlag ein“, so Staeck.

Zwar hatte die Gemeinde das Projekt Ehrenhain über den Stadt-Umland-Wettbewerb eingereicht, da aber für Fördergelder ein weiteres Bewilligungsverfahren über das Leader-Programm erfolgen muss, sieht die Gemeinde keine großen Erfolgsaussichten berücksichtigt zu werden.

Eine Idee eines Anliegers, wie Ortsvorsteher André Lüdemann berichtete, ist, dass Schulabgänger der sechsten Klasse sich dort einen Baum pflanzen könnten.

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