Junge Redakteure beim „Scholli“

Jonas Heyer schreibt einen Beitrag über das Computerspiel Assassins Creed 3.
Jonas Heyer schreibt einen Beitrag über das Computerspiel Assassins Creed 3.

Die Schülerzeitung der Geschwister-Scholl-Grundschule erscheint als Wandzeitung

svz.de von
08. Mai 2017, 12:27 Uhr

Nach dem eigentlichen Unterricht ist an der Geschwister-Scholl-Grundschule noch lange nicht Schluss. Denn sie ist eine verlässliche Halbtagsschule. Das bedeutet, sie bietet verschiedene Angebote für die Nachmittagszeit.

„Wir haben eine große Vielfalt aus verschiedenen Bereichen“, erzählt Schulleiterin Gabi Gohlke. Sie selbst ist alle 14 Tage mittwochs mit elf Schülern der fünften und sechsten Klasse im Computerraum, wo die Schülerzeitung „Der Scholli“ entsteht.

Allerdings ist das keine gewöhnliche Schülerzeitung. Es gibt keine gedruckten Exemplare und sie greift auch nicht unbedingt schulische Themen auf, wie man es bei einer Schülerzeitung vermutet. Die Jungen und Mädchen suchen sich selbst ihre Themen aus. „Da geht es um das Fernsehen, Serien, Computer und die Stars unserer Zeit“, so Gabi Gohlke. Die Kinder lernen den Umgang mit Schreibprogrammen, lernen Bildbearbeitung, aber auch was sie beachten müssen, wenn sie aus dem Internet zitieren. Und auch die Schulleiterin lernt bei den gemeinsamen „Scholli“-Stunden dazu, wie sie dem „Prignitzer“ berichtet.

Renaldo hat immer mit großem Interesse gelesen, was die Schülerzeitungsredakteure schrieben. „In diesem Jahr wollte ich selbst was schreiben. Deshalb bin ich dabei“, sagt er. Gegenwärtig arbeitet er an einem Beitrag über Medienspiele. Isabell ist das zweite Jahr in der Redaktion: „In der 5. Klasse habe ich es erst einmal ausprobiert. Es war interessant und hat Spaß gemacht. So bin ich geblieben.“ Sie ist sich sicher, dass sie hier eine Menge dazulernt. Ihre Themen sind insbesondere Serien und Filme. „Wenn die Beiträge der Schüler fertig sind, dann werden sie ausgedruckt und sind an einer großen Wandzeitung zu lesen“, berichtet Gabi Gohlke. Besonders stolz sind die Schüler dann, wenn ihre Schul- und Klassenkameraden sie zur Kenntnis nehmen, also vor der Schülerzeitung stehen bleiben und die „Scholli“-Beiträge lesen.

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