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„Nehemia“ im Wittenberger Kulturhaus : Junge Leute begeistern mit Musical

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landeskirchliche Gemeinschaft holt „Nehemia“-Aufführung ins Wittenberger Kulturhaus.

von
erstellt am 25.Okt.2015 | 22:00 Uhr

Platz für Platz, Reihe für Reihe füllt sich im elbestädtischen Kultur- und Festspielhaus. Als an diesem Freitagabend das Licht im Saal langsam verlischt, sind fast alle der über 600 Theatersessel besetzt. Dieser Besucherandrang habe noch die kühnsten Erwartungen der Landeskirchlichen Gemeinschaft hier in Wittenberge übertroffen, begrüßt Karsten Pulst die erwartungsfrohen Gäste.

Dann kommen sie, stürmen durch den Saal auf die Bühne: 70 junge Leute, sie klatschen zur Musik, das Publikum nimmt den Rhythmus auf. Der Auftakt zum Musical „Nehemia“ hätte nicht schwungvoller gelingen können. Mit Tanz und Liedern, mit Musik der eigenen Projekt-Band erzählen die Heranwachsenden die Geschichte des babylonischen Juden Nehemia, der dafür gesorgt haben soll, dass die Stadtmauern von Jerusalem wieder aufgebaut wurden.

Die Mädchen und Jungen auf der Kulturhausbühne sind keine Profis. Der christliche Adonia-Verein fördert den Glauben und bietet jungen Leuten damit gleichzeitig die Möglichkeit, sich selbst mit ihren Fähigkeiten auszuprobieren. „Ist der Funke einmal übergesprungen, dann sind die Kinder total begeistert“, sagt Wilfried Schmidt von der Landeskirchlichen Gemeinschaft. Seine Tochter Miriam singt und spielt bei „Nehemia“ mit. Vom Musicalfieber befallen sind auch Kira, Jonna und Silas Heider aus Wittenberge. Drei Tage haben die ambitionierten jungen Elbestädter gemeinsam mit anderen jungen Leuten in Berlin geprobt. Dann war es soweit. Mit „Nehemia“ traten sie zweimal in Berlin, einmal in Zehdenick und in Wittenberge auf. Zuvor hatten sie bereits anhand von CDs viele Wochen selbstständig für diese großen Auftritte geübt. „Mit dem Kulturhaus haben wir eine ideale Spielstätte“, sagt Schmidt und bedankt sich ganz herzlich bei der Stadt mit ihrem Bürgermeister für die große Unterstützung.

 

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