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Der Prignitzer

21. August 2017 | 14:18 Uhr

„Jugendarbeit macht Spaß”

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Lea Schulz aus Karstädt ist Brandenburgs Jugend-Ehrenamtlerin des Monats Juni / Persönliches Ziel ist Studium der Sozialarbeit

Die Überraschung war gelungen: Unter dem Vorwand, noch einige Dinge für die Veröffentlichung eines Beitrags im Amtsblatt abzusprechen, lockten gestern Karstädts Jugendpflegerinnen Lea Schulz in die Gemeindeverwaltung. Hier überreichte ihr Gordon Hoffmann, Prignitzer Landtagsabgeordneter der CDU und Mitglied des Bildungsausschusses, eine „Urkunde für außergewöhnliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit”.

„Jeden Monat würdigen wir im Land Brandenburg das besondere ehrenamtliche Engagement eines Jugendlichen. Für Lea ist diese Auszeichnung Anerkennung für das, was sie bereits jahrelang mit Freude und Begeisterung geleistet hat“, unterstrich Hoffmann.

„Wir wollen Dankeschön sagen für so viel Engagement und Herzblut, mit denen du viele Projekte und Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt hast”, betonte auch Melanie Bell vom Landesjugendring Brandenburg. Jörg Hinrichs, seit vier Monaten neuer Geschäftsführer des Vereins Jugendhilfe Nordwestbrandenburg JNWB, schloss sich wie Sven Steinbeck, stellvertretender Bürgermeister von Karstädt, den Glückwünschen an. Lea wurde zudem die Ehre zuteil, sich ins Ehrenbuch der Gemeinde einzutragen.

Eine Power-Point-Präsentation machte deutlich, woran die 20-Jährige in den vergangenen Jahren in Karstädt und Perleberg mitgewirkt hatte: Schwarzes Theater, Kindertagsfeiern wie erst jüngst am Sonntag, Bildhauerprojekt mit Roland Lindner, Projekte zu den Themen Integration, Religion, Theater oder Kunst – erinnert sei an die tollen Kleiderkreationen zum Thema „Alles was verbindet“. Ebenso unterstützte Lea Fahrten zur Tec2you-Messe nach Hannover oder den Besuch einer Moschee in Berlin.

„Lea war immer bereit zu helfen und bot von sich aus ihre Unterstützung an. Sie war und ist uns eine tolle Hilfe”, unterstrichen Karstädts Jugendpflegerinnen Petra Betke und Marlies Mark sowie JNWB-Sozialarbeiterin Cornelia Gohlisch-Koch.

Ehrenamtlich tätig in der Kinder- und Jugendarbeit ist Lea seit ihrem 14. Lebensjahr. „Ich nahm erst nur an den Veranstaltungen teil, bin dann langsam ’reingewachsen und habe stetig Aufgaben übernommen. Angesteckt wurde ich von Cornelia Gohlisch-Koch. Sie steckt voller Ideen, ist sehr kreativ und hat eine besondere Art, andere mitzureißen. Wer da nicht Spaß daran hat mitzumachen, mit dem stimmt etwas nicht”, meinte Lea. Die Karstädterin absolviert am OSZ Wittenberge eine Ausbildung zur Erzieherin und will nach Lehrabschluss kommendes Jahr an der Fachhochschule Neubrandenburg oder Kiel Soziale Arbeit studieren. „Sie wird uns dann fehlen“, meinte Petra Betke. Doch Lea hat vorgesorgt und mit Anna-Lisa aus Karstädt bereits eine 16-jährige Schülerin eingearbeitet, der ehrenamtliche Jugendarbeit mindestens genauso viel Spaß macht.


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erstellt am 04.Jun.2014 | 11:29 Uhr

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