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Stadtjugend-Feuerwehrtag : Jugend ermittelt ihre Sieger

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Stadtfeuerwehrtag: Gastgeber Wittenberge verfehlt in beiden Altersklassen knapp den ersten Platz

von
erstellt am 12.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Perleberg gewinnt in der AK II den in Wittenberge ausgetragenen Stadtjugendfeuerwehrtag vor den Gastgebern und den Freunden aus Elmshorn. Das Team setzte sich in den drei Disziplinen Knoten, Gruppenstafette und Löschangriff durch. Dabei waren die Wittenberger mit einem guten Gefühl in den Sonnabend gestartet: „Heute wollen wir den ersten Platz machen“, sagte Maximilian Paatsch.

Dass dies weder den Älteren noch den Jüngeren in der AK I gelang, ist aber kein Weltuntergang: „Beide Mannschaften sind für den Kreisausscheid in Blüthen qualifiziert“, sagt Stadtjugendwart Mario Brandt. Seit 2003 kümmert er sich in Wittenberge um den Nachwuchs, ist mittlerweile auch Kreisjugendwart.

14 Mitglieder sind aktuell in der Jugendwehr. Die Zahl bleibe annähernd stabil. „Wir haben sogar neue Nachfragen“, freut sich Mario Brandt. Dagegen sind die Elmshorner mit 23 Mitgliedern deutlich stärker, obwohl es dort erst seit elf Jahren eine Jugendwehr gibt. Um 5 Uhr mussten die Elmshorner Kinder aufstehen, 6 Uhr war Abfahrt nach Wittenberge. So unausgeschlafen kann man nicht mit einem Sieg rechnen. „Aber wir nehmen den Wettkampf ernst“, sagt Maike Hofmann.

Vor zwei Wochen hatten die Elmshorner an den Kreisfeuerwehrspielen teilgenommen. Sie fanden auf Helgoland statt. Zwei Fähren setzten die knapp 1000 Teilnehmer über. Unter ihnen der Wittenberger Maximilian Paatsch und eine weitere Kameradin. Sie unterstützten die Elmshorner Mannschaft.

„Das hat uns ganz viel Spaß gemacht, war aber auch anstrengend“, sagt Maximilian. Die Disziplinen waren identisch, so dass sie sich schnell in die Mannschaft eingefügt hätten. Aber die einzelnen Stationen lag weit auseinander, so dass sie mehrere Kilometer in Montur auf der hügeligen Insel zurücklegen mussten.

Den Stadtjugendfeuerwehrtag gemeinsam mit Perleberg auszutragen, sei eine richtige Entscheidung, sagte Mario Brandt. Nur so sei überhaupt eine Wettkampfatmosphäre möglich. Mit der Teilnahme von sechs Teams sei er zufrieden. Auch Karstädt/Premslin war mit einer Mannschaft angereist und belegte in der AK I den ersten Platz vor Wittenberge und Groß Buchholz.

Die Groß Buchholzer hatten sich zusammen mit Madeleine Dräger auf den Ausscheid vorbereitet. Seit einem Jahr ist sie Jugendwartin und habe diese Entscheidung nicht bereut: „Es macht mir total Spaß, das ist mein Hobby“, verrät sie.


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