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Der Prignitzer

17. November 2017 | 22:29 Uhr

JKS öffnet seine Produktionshalle

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Zulieferer von Maschinenteilen für die Industrie mit dabei beim Tag der offenen Werkstatt am Sonnabend

von
erstellt am 15.Sep.2016 | 09:15 Uhr

Wenn am Sonnabend an die 20 Betriebe in Perleberg von 10 bis 12 Uhr zum Blick hinter den Ladentisch bzw. in die Produktionshallen einladen, dann sind auch Kathrin und Christoph Schnubel mit ihrer Firma dabei. Sie sind das neue, junge Team der JKS Metallverarbeitung GmbH. Vor drei Jahren traten sie die Nachfolge von Martina und Peter Schmitz an, die 2005 im Iltisweg noch einmal komplett neu durchstarteten. Kein leichtes Unterfangen, wie sie offen eingestehen, aber ein erfolgreiches. Das setzt nun die nächste Generation ebenso engagiert fort, denn mit Tochter Kathrin und Schwiegersohn Christoph bleibt die Firma in Familienhand. „Unsere Auftragslage ist gut, wir würden gern Leute einstellen. Doch Fachkräfte zu finden, das ist leichter gesagt, als getan“, so der junge Geschäftsführer. Ein entscheidender Grund, warum JKS am Sonnabend die Türen seiner Produktionshalle öffnet für alle, die mehr über das Unternehmen im Iltisweg erfahren möchten. „Gute Lehrlinge zu bekommen, das ist inzwischen schwierig“, betont der gelernte Konstruktionstechniker im Metallbau, den ein Praktikum von Aachen in die Prignitz verschlug und der hier der Liebe wegen hängen blieb, wie er lächelnd ergänzt.

35 Beschäftigte stehen bei JKS in Lohn und Brot, und alles was mit Blechbearbeitung zu tun hat, dass ist ihr Metier. „Wir sind Zulieferer von Maschinenteilen für die Industrie“, umreißt der 28-Jährige kurz die Produktionspalette, und seine junge Frau, die im Unternehmen für das Qualitätsmanagement und die Personalverwaltung zuständig ist, nennt sogleich zwei Beispiele: Staplerbau und Papierdruckmaschinen. Es seien vor allen die Vielseitigkeit und Komplexität, die ihrer Firma das Gesicht geben. „Vom Laserzuschnitt bis zum fertigen Produkt – alles machen wir selbst“, ergänzt ihr Mann. Einzelteile und Kleinserien, darauf setzt das Unternehmen, „das garantiert uns eine hohe Flexibilität“, so Kathrin Schnubel.

Doch nicht nur in der Metallverarbeitung hat JKS einen Namen. Sie sind ein Familienbetrieb und schauen vielleicht deshalb auch einmal mehr über den Betriebszaun. „Den Perleberger Spielmannszug haben wir faktisch geerbt“, fügt Kathrin Schnubel an und lächelt. Bereits ihre Eltern haben ihn unterstützt, „schließlich arbeiten Mitglieder auch bei uns“, betont die junge Geschäftsfrau. Außerdem habe ihr Christoph selbst mal getrommelt und Pfeifen gespielt. Auch für die Spiegelhagener Feuerwehr haben sie ein offenes Ohr, stellen unter anderem ihr Gelände für Übungen zur Verfügung. Und umgekehrt schulen die Blauröcke die Mitarbeiter in Sachen Brandschutz. Auch die Kita in Pirow darf nicht fehlen, „immerhin sind wir dort zuhause“, betont das junge Paar.

Eine ganze Menge haben die Schnubels bereits in ihre Firma investiert, in Software, den Maschinenpark. Erst dieser Tage kam die neue Kantbank. Und es wird weiter investiert. Eine neue Produktionshalle soll entstehen, die alte ist zu klein. Die Bauanfrage sei raus, 2017 wolle man beginnen und sei hundertprozentig noch vor dem BER fertig, so beide augenzwinkernd.  

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