Verwirrung in Groß Warnow : Jetzt geht’s auf die Autobahn

…neuerdings dieses: Ortsunkundige, die auf die B 5 wollen, landen auf der A 14.  Fotos: mark/cihd
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…neuerdings dieses: Ortsunkundige, die auf die B 5 wollen, landen auf der A 14. Fotos: mark/cihd

Ausschilderung der B 5 im Bereich Groß Warnow sorgt trotz eines Zusatzschildes weiter für Verwirrung

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09. März 2016, 05:00 Uhr

Das Verwirrspiel in Sachen Ausschilderung der B 5 im Bereich Groß Warnow geht weiter. Mittlerweile landen Ortsunkundige nicht mehr in Pinnow, wenn sie von Grabow kommend den Hinweisschildern der B 5 folgen, sondern werden nach dem Abzweig Perleberg/ Klein Warnow/Groß Warnow an der Anschlussstelle Groß Warnow auf die A 14 geleitet, um mit dem Hinweisschild „zur B 5“ in Karstädt zu landen. Die rund acht Kilometer der B 5 zwischen Groß Warnow und Kreisverkehr Karstädt/Dargardt sind damit ausgespart.

Schon vor einem Monat stellten wir beim zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen die Frage, ob die neuen Wegweiser zur B 5 etwas mit der Abstufung zur Gemeindestraße, die noch nicht abschließend geklärt ist, zu tun hätten. Damals äußerte sich Frank Schmidt, Regionalbereichsleiter des Landesbetriebs für Straßenwesen Brandenburg West, „dass das damit überhaupt nichts zu tun hat. Es muss ausgeschildert sein, wie ich an mein Ziel komme“. Er war damals dankbar über den Hinweis der unglücklichen Ausschilderung und wollte Kollegen hinschicken, um sich das anzusehen. Nur mit dem neuen Zusatzschild „zur B 5“ scheint es offenbar nicht besser geworden zu sein.

Unterdessen hat die Verwaltung im Streit um die Abstufung der B 5 zur Gemeindestraße ihren Anwalt in die Spur geschickt. Den Widerspruch hatte sie schon vor Monaten eingereicht. „Bis Ende des Monats müssen wir Klage einreichen“, so Karstädts Bauamtsleiter Christian Gadow. Im Haushaltsplan der Gemeinde für dieses Jahr hat Kämmerin Ramona Storbeck im Entwurf 20 000 Euro an Anwalts- und Gerichtskosten für den Streit um die B5 eingeplant. Schon vor Monaten hatte Bürgermeister Udo Staeck keinen Zweifel daran gelassen, in Bezug auf die Abstufung alle rechtlichen Schritte auszuschöpfen. Auch eine interne Verkehrszählung durch den Betriebshof ist mittlerweile vorgenommen worden. „Wir haben Lkw und Pkw gezählt. Man kann sagen, dass das Verhältnis 50:50 steht, also die eine Hälfte über die Autobahn fährt, die andere die parallel führende B 5 benutzt“, so Gadow.

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