Frühjahrsputz an Wittenberger Schule : Jahnschule feiert Harken-Party

Schülerin Enna Zemelka (2. v. l.) hatte mit ihrem zweijährigen Bruder Jonah (r.) und ihren Eltern die komplette Familie zur Putzaktion mitgebracht. Inklusive der entsprechenden Ausrüstung. Sehr zu Freude von Schulleiterin Kerstin Schulz (M.).
Schülerin Enna Zemelka (2. v. l.) hatte mit ihrem zweijährigen Bruder Jonah (r.) und ihren Eltern die komplette Familie zur Putzaktion mitgebracht. Inklusive der entsprechenden Ausrüstung. Sehr zu Freude von Schulleiterin Kerstin Schulz (M.).

Rund 30 Schüler, Lehrer, Eltern, Ehemalige und Mitglieder des Fördervereins beteiligen sich am Frühjahrsputz.

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03. Mai 2019, 12:00 Uhr

Wittenberge | Mit viel Schwung und Elan, aber leider nicht in der erwarteten Anzahl, machten sich Schüler, Lehrer, Eltern, Ehemalige und Mitglieder des Fördervereins gestern an den Frühjahrsputz der Jahnschule. Zunächst in den Außenbereichen, in den kommenden Tagen dann auch in den Klassenräumen und Fluren.

Schulleiterin Kerstin Schulz eröffnete die – wie sie es nannte – „traditionelle Harken-Party“ auf dem Schulhof. Rund 60 Personen hatten sich zu der Aktion angemeldet, an die 30 waren erschienen. Die suchten sich selbst ihr Arbeitsgebiet oder ließen sich von Lehrer Knut Tonagel, zugleich Vorsitzender des Fördervereins, und seinem Stellvertreter Steffen Gitter einweisen und mit Harken, Rechen, Schmirgelpapier, Farbe und Abfallsäcken ausstatten. So ging es an Büsche, Kübel, Bänke oder einfach nur ans Aufräumen.

Gepflanzt wurde nicht. „In sieben Wochen habt ihr Sommerferien. Wenn wir jetzt pflanzen und in den Ferien wird nicht genug gegossen, dann war alles umsonst“, erklärt Steffen Gitter den Grund. Das tat dem Eifer der Harken-Party-Teilnehmer keinen Abbruch. Noch dazu mit den motivierenden Worten von Gitter: „Es ist eine Arbeit, die für euch nicht alltäglich ist. Aber danach könnt ihr mit Stolz sagen, dass ihr das mit euren eigenen Händen gemacht habt.“

Das mit der Pflanzaktion soll zu Beginn des neuen Schuljahres nachgeholt werden. Mit der Zeit nach den Sommerferien hat sich auch Kerstin Schulz schon längst befasst. Dann wird es an der Jahnschule 300 Kinder in 15 Klassen geben. „Darunter sind dann 59 Erstklässler. Dazu kommen die Wiederholer“, erzählt Kerstin Schulz. Die alle zusammen werden dann in drei Klassen und einer Flex-Klasse unterrichtet. Ebenfalls im Gebäude befindet sich auch noch der Hort.

„Wir haben viel zu wenig Platz“, berichtet die Schulleiterin vom akuten Raummangel. Abhilfe leisten sollen zwei Räume im obersten Geschoss, die zu Klassenräumen umgerüstet werden. „Das wurde uns von der Stadt versprochen“.

Kerstin Schulz denkt weiter. Und erhofft sich durch die unmittelbar an das Schulgelände angrenzende Jugendzentrum und das künftige SOS-Kinderdorf irgendwann multifunktionelle Nutzungsmöglichkeiten. Doch dann gilt die Konzentration wieder ihrer Harken-Party. „Wir machen das schon lange. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, wer da kommt“, sagt sie. Als Beispiel nennt sie den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter Werner Konert, der mit seiner Frau an der Aktion teilnahm.

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