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Pisten ohne feste Decke in Wittenberge : Ist die Laaslicher Straße ’dran?

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Unbefestigte Straßen: Prüfung der Prioritätenliste ist erst einmal verschoben.

Können die Bewohner in der Laaslicher Straße, die seit Jahren auf den Ausbau ihres unbefestigten Weges drängen, hoffen, dass es 2015 damit etwas wird? Die Zeichen stehen nicht so schlecht. Denn anders als nach Ankündigungen aus der städtischen Politik zu erwarten war, hat sich der Bau- und Wirtschaftsausschuss auf seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl nicht mehr mit der Prioritätenliste befasst, in der festgelegt ist, in welcher Reihenfolge welche unbefestigte Straße erneuert wird.

Dass die Prioritätenliste überarbeitet wird, ist unstrittig. Das sagte Bauamtsleiter Martin Hahn Ende Januar Bürgern aus der Laaslicher Straße, die im Bauausschuss darauf gedrängt hatten, dass die 2011 beschlossene Prioritätenliste eingehalten wird. „Wir müssen doch überprüfen, ob und wie sich Zustände in einzelnen Straßen verändert haben und entsprechend reagieren“, begründete Hahn die Überprüfung. Auf dieser Liste steht die Laaslicher Straße auf Platz 2 gleich hinter der Fröbelstraße. Und die wird ja bekanntlich seit einigen Wochen ausgebaut. Also dürfte als nächste die Laaslicher Straße an der Reihe sein. „So lange wir keine andere haben, verfahren wir nach der vorhandenen Liste“, sagt der Vorsitzende des Bau- und Wirtschaftsausschusses, Karsten Korup, auf Redaktionsfrage, wie es nun weitergeht. Und der Abgeordnete erklärt auch, weshalb sich sein Ausschuss jetzt nicht mehr des Themas annahm: „Wir wollten nicht leichtfertig ein Dokument kippen. Das Thema ist sehr wichtig. Es muss gründlich diskutiert und abgewogen werden. Der neugewählte Ausschuss hat dafür dann die Zeit.“

Wie Korup geht auch Bauamtsleiter Hahn davon aus, dass die Prioritätenliste nach der Sommerpause wahrscheinlich Thema im Fachausschuss sein wird. Dann laufen aber schon die vorbereitenden Planungen für den Haushalt 2015. Sollte die Stadt es sich leisten können, im nächsten Jahr wieder eine unbefestigte in eine befestigte Piste zu verwandeln, „dann ist die Grundlage für uns die derzeitige Prioritätenliste, auf der die Laaslicher Straße jetzt ganz oben steht“, sagt Hahn.

Wünsche nach besseren Straßenverhältnissen tragen nicht nur die Bewohner unbefestigter Wege an die Abgeordneten heran. Seit Jahren beispielsweise melden sich immer mal wieder Eigentümer aus der Feldstraße. Die Straße sei zu schmal, das Wasser bleibe auf dem Asphalt stehen, klagen sie und wünschen sich Reparaturen bzw. einen Ausbau. Die Idee des Bauamtes, im Frühjahr entlang der Fahrbahn sogenannte Abzugsrinnen zum Sammeln des Regens ziehen zu lassen, hat Empörung hochkochen lassen. Einige Anlieger sprechen von einer unsinnigen Maßnahme, andere von Verkehrsgefährdung. Sie haben Unterschriften gesammelt, dringen darauf, die Rinnen wieder zu schließen.

Gestern Abend waren die Lindenberger zu einer Versammlung eingeladen. Ein Thema waren die Straßenverhältnisse. Der „Prignitzer“ berichtet noch.

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erstellt am 23.Apr.2014 | 12:00 Uhr

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