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Berufsorientierung in Wittenberge : Informationen aus erster Hand

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Beim „Tag des Studiums“ am Marie-Curie-Gymnasium gab es für die Klassen neun bis zwölf ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot.

svz.de von
erstellt am 24.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Einigen Schülern ist früh klar, welchen Beruf sie später ausüben wollen. Andere hingegen sind noch unentschlossen. Soll auf die Schulzeit direkt ein Studium folgen oder ist eine Ausbildung die richtige Wahl? Antwort auf diese und andere Fragen gab es gestern beim Tag des Studiums am Marie-Curie-Gymnasium (MCG) in Wittenberge. „Der Tag des Studiums ist ein Baustein der Berufs- und Studienorientierung und findet seit 2004 statt“, berichtete Schulleiter Andreas Giske.

Einen Vormittag lang gab es für die Klassen neun bis zwölf ein umfangreiches Vortrags- und Beratungsangebot. Es wurden Berufsbilder von Meteorologie über Bankwesen bis hin zu Journalismus vorgestellt. „Die Referenten sind fast alle Mitglieder im Rotary Club und Vertreter der Wirtschaft. Dank der guten Zusammenarbeit können wir ein breites Berufsspektrum anbieten“, freute sich Lehrerin und Organisatorin Petra Palloks.

Informationen aus erster Hand über das Studentenleben bekamen die Schüler von ehemaligen Gymnasiasten, die bereits Studenten sind, wie Clemens Schütz. Der 22-Jährige studiert im sechsten Semester Deutsch und Geschichte auf Lehramt (Gymnasium) an der Universität Rostock. „Ich habe mich im Internet auf der Hochschulseite über das Studium informiert. Hätte aber gerne jemanden gehabt, der mich berät, was Wohnen, Finanzierung und Studium betrifft“, sagte Schütz.

Laura Dahl, auch „Ehemalige“ des MCG, hat nach dem Abitur ein duales Studium bei der Allianz begonnen. Sie schreibt bald ihre Abschlussarbeit. „Ich habe mich auf Messen bei Unternehmen informiert. Azubis haben von ihren Erfahrungen berichtet. So hatte ich einen ersten Eindruck“, erzählte die 21-Jährige.

Zum ersten Mal wurden Seminarkurse von Schülern der Klasse zwölf vorgestellt. „Das werden wir zukünftig weiterführen. Denn es ist wichtig, dass die Zehntklässler früh beginnen, sich Gedanken darüber zu machen, welchen Kurs sie in der elften Klasse wählen“, zog Palloks Bilanz.

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