In Weisen solls weitergehen

Von hinten schon sehr ansehnlich: Die Rückseite des Wohnhauses säumen zwei Teiche mit einem Steg. Das Ufer grenzt direkt an eine große Terrasse.Birgit Hamann
Von hinten schon sehr ansehnlich: Die Rückseite des Wohnhauses säumen zwei Teiche mit einem Steg. Das Ufer grenzt direkt an eine große Terrasse.Birgit Hamann

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06. November 2012, 06:58 Uhr

Weisen | Seit Monaten ruht still der See am und im "Haus Anna von Allmen" in Weisen. Direkt an der Chausseestraße gelegen, fällt der schon recht weit fortgeschrittene, aber immer noch nicht vollendete Bau auch seit langem Durchreisenden und Pendlern auf. Bereits zum 1. Juli dieses Jahres sollten die seniorengerechten Wohnungen in der Anlage bezugsfertig sein. Dieser Termin war seitens des Investors Rico Köhn aus Kyritz ebenso nicht zu halten wie der September. "Wir kommen in Weisen immer nur dann voran, wenn wir nicht anderswo Großbaustellen betreuen müssen", erklärte Rico Köhn gestern auf Nachfrage des "Prignitzers". Konkret handele es sich um ein Großprojekt in Brandenburg direkt an der Havel, wo das Kyritzer Unternehmen 17 Wohnhäuser errichtete. Der Zeitdruck sei hoch gewesen, die Bewohner wollten dort unbedingt so schnell wie möglich einziehen. Die Bauleiter hatten in Brandenburg alle Hände voll zu tun. "In anderthalb Wochen wollen wir aber in Weisen weitermachen", blickt Rico Köhn voraus und äußert Verständnis für die Ungeduld der Interessenten aus der Region. In der Wohnanlage stehen noch die letzten Innenarbeiten aus, müssen Fliesen und Tapeten an die Wände, Fußbodenbeläge eingezogen werden.

Fliesen werden auf dem Grundstück von Köhns in Weisen schon seit 2008 nicht mehr ausgestellt und verkauft. Die Familie hatte schon damals die Idee, die Immobilie nicht einfach leer stehen zu lassen, sondern sie sinnvoll zu verwerten. "Es ist alles ebenerdig, bot sich daher für altersgerechtes Wohnen an", so Annett Köhn, Mitarbeiterin in der Firma ihres Mannes. Nun entstehen hier 14 solcher Wohnungen, die von der Größe her jeweils für eine einzelne Person ausgelegt sind, über eine eigene kleine Küchenzeile und jeweils auch eine eigene Terrasse verfügen. Das im Appartementstil ausgebaute Haus hat darüber hinaus aber noch mehr für die künftigen Bewohner zu bieten: einen großen Gemeinschaftsraum, in dem man sich zu Mahlzeiten, Spieleabenden oder zum Fernsehen treffen kann, eine Gemeinschaftsterrasse, die an eine Teichlandschaft grenzt. Auf dem Gelände ist zudem Platz für ein Kaffeehaus, das z. B. für Geburtstags- oder jahreszeitliche Feiern genutzt werden kann, und für einen Hobbyraum. Da Rico und Annett Köhn in Weisen nicht nur altersgerechtes, sondern auch betreutes Wohnen anbieten möchten, wollen sie mit einem Pflegedienst kooperieren, der für alle Bewohner des Hauses ansprechbar sein wird und den die Investoren eventuell sogar unter dem gleichen Dach mit unterbringen.

Auch wenn es nicht so klingt: Der Name für die Wohnanlage gehört ebenfalls zur Familie. Anna von Allmen ist die Großmutter Rico Köhns mütterlicherseits und stammt aus der Schweiz.

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