Junge Talente in der Prignitz : In Familie bei Jugend musiziert

Die vier Petricks: hinten Justus, vorn (v. l.) Talea, Aaron und Ruben.
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Die vier Petricks: hinten Justus, vorn (v. l.) Talea, Aaron und Ruben.

Aaron, Ruben und Justus Petrick gehören zum Aufgebot für den Landeswettbewerb am nächsten Wochenende in Schwedt

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04. März 2016, 21:00 Uhr

Für den 11., 12. und 13. März sind Justus (17), Ruben (16) und Aaron Petrick (11) ausgebucht. Und auch ihre Schwester Talea, mit neun Jahren das Kücken der Familie, hat die Tage verplant. Denn sie wird, wie ihre Eltern, den Jungs die Daumen drücken, wenn die ihren Auftritt beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Schwedt haben. Selbst darf sie nicht starten, auch wenn die Punktzahl beim Regionalwettbewerb gereicht hatte. „Ich bin einfach noch zu jung“, so die kleine Cellistin, denn das ist ihr Instrument.


Musik gehört seit Kindesbeinen dazu


Talea war vier, als sie durch eine Freundin aufs Cello kam und dann auch recht schnell begann, das Spiel auf dem Streichinstrument zu erlernen. Inzwischen ist sie bereits eine kleine Könnerin auf dem Instrument. Vielleicht kann sie das dann in zwei Jahren auch beim Landeswettbewerb unter Beweis stellen, das Alter hat sie dann.

Am nächsten Wochenende in Schwedt gehört die Bühne ihren Brüdern. Aaron muss gar zweimal starten, zum einem in der Kategorie Duo Klavier und Holzblasinstrument, zum anderen bei den tiefen Streichern – Cello und Kontrabass. Bei ihm begann alles mit bzw. auf dem Klavier. Damals war er fünf Jahre. Im Orchester faszinierte ihn jedoch der Kontrabass und sein großer Bruder Moritz, der inzwischen studiert, bestärkte ihn darin, dass dies ein tolles Instrument sei. Aaron blieb hartnäckig. „Eigentlich war er noch viel zu klein für den Kontrabass, hat anfangs mit einer Fußbank gespielt“, erzählt Mutti Anne Petrick. Inzwischen ist es wirklich sein Instrument geworden – neben dem Klavier.

Auch Ruben kam übers Klavier letztlich zu seinem Instrument, dem Fagott. Mit fünf begann er mit dem Klavierspielen bis er dann „Anfang der 9. Klasse dazu keine rechte Lust mehr hatte“, wie er gesteht. Das Argument, es gebe einen guten Fagottlehrer, überzeugte ihn. „Es ist einfach ein cooles Instrument mit einem weichen Klang.“ Bei Jugend musiziert war er schon des öfteren, insofern geht er auch ziemlich gelassen die Sache an. „Rechte Lust hatte ich nie, da mitzumachen. Die anderen haben mich mitgeschleift“, gesteht er offen. Doch es hat sich gelohnt, denn am Ende war er stets recht erfolgreich.

Der Dritte im Bunde ist Justus. Mit vier Jahren begann er Blockflöte zu spielen. „Querflöte wollte ich eigentlich viel lieber. Doch es gab keinen Querflötenlehrer“, erzählt der 17-Jährige. Als die Familie vor sechseinhalb Jahren nach Rosenhagen zog, sattelte Justus auf die Querflöte um, weil „es keinen klassischen Blockflötenlehrer hier gab“, fügt die Mutti an. So kam Justus dann doch zu dem Instrument von dem er sagt: „Das ist es.“

Sich nicht zu blamieren beim Landeswettbewerb, das wollen die drei Jungs, wie sie lachend sagen. Doch da ist sicher mehr drin, wobei „ich komme nicht weiter“, fügt Aaron an. Er sei zu jung. Sein Bestes wolle er aber geben, zumal er auch im Duo mit Heinrich Biskup (Querflöte) startet.

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