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Feuerwehr Weisen : Immer schlagkräftig zum Einsatz

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Weisener Kameraden mussten 2014 zu 14 Einsätzen ausrücken / Im Mai bekam die Ortswehr endlich ihr Ersatzfahrzeug

von
erstellt am 25.Jan.2015 | 20:00 Uhr

Im vergangenen Jahr mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weisen 14 Mal ausrücken. Sie wurden zu drei Bränden, zu sechs Hilfeleistungen, vier Absicherungen bei Veranstaltungen gerufen. Ein weiterer Einsatz war eine Übung. Bei diesen Einsätzen leisteten die Kameraden insgesamt 335 Stunden ab. Für Ausbildungen wie zum Beispiel Löschwasserprüfung, Arbeiten mit dem Rettungsgerät, Funk oder am Ende Mai erhaltenen Ersatzfahrzeug (LF16/12) kamen noch insgesamt 100 Stunden zusammen.

„Bei unseren Einsätzen können wir mit unserer Stärke zufrieden sein. Wir waren immer neun Mann, wir haben immer eine starke Truppe zusammen. Da gilt unser Dank auch den Arbeitgebern, die unsere Kameraden freistellen“, so der stellvertretende Ortswehrführer Friedrich Ziegler am Freitag auf der Jahreshauptversammlung. Sie begann mit einer Schweigeminute für den 2014 verstorbenen Kameraden Horst Lewerenz.

Eine Anerkennung erhielten die Kameraden Michael Meyer, Nico Ziegler, Martin Bischoff, Steffan Schulze, Wolfgang Jantke, Michael Lütgarth, Holger Luft und Friedrich Ziegler für ihre geleistete Arbeit, die bei weitem über den normalen Dienstbetrieb bei der FFw Weisen hinausgeht.

Grund zur Freude hatten die Weisener im Mai, als sie Ersatz für ihren stillgelegten LF8 bekamen. Es wurde ein LF16/12, Baujahr 88, um im finanziellen Rahmen zu bleiben. „Wir sind damit zufrieden. Im Oktober haben Kameraden in Eigenleistung noch elektrische Umbauten wie Umfeld- und Innenraumbeleuchtung vorgenommen“, erklärte Ortswehrführer Dietmar Schulze. Nun kämpft man um einen neuen Mannschafts-Transportwagen. Der alte wurde Mitte 2014 aus dem Verkehr gezogen. Diesbezüglich erteilte Bürgermeister David Leu in seinem Grußwort an die Kameraden für dieses Jahr allerdings eine Abfuhr.

Die Jugendwehr feierte 2014 ihr 20-jähriges Bestehen. Erfolgreich waren die Steppkes beim Amtsausscheid. Die Floriangruppe belegte Platz 1, die AK1 den zweiten Platz. Für die Kinder ist ein besonderer Anlass auch immer das Weihnachtsbaumeinsammeln. Mit dem Erlös wird die Jugendwehr finanziert, zu der sechs Mädchen und fünf Jungen gehören, wie Michael und Kristina Goede betonten. Sie wiesen zugleich auf die Notwendigkeit eines MTW auch für die Jugendwehr hin. Eine Überraschung für den Nachwuchs hatte am Freitag Manuela Illner, deren Söhne Sebastian und Benjamin ebenfalls in der Feuerwehr sind. Sie überreichte den Steppkes Basecaps.

Amtsbrandmeister Roland Muntau, Kameraden aus Wittenberge sowie Groß Breese, Breese, Kuhblank überbrachten ebenfalls Grußworte und waren sich einig. „Auf euch ist Verlass und kommt immer gesund von einem Einsatz nach Hause.“  

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