Im Lampionschein auf der Stepenitz entlang

Trotz merklich kühler Temperaturen legten Samstagabend die Boote von der Pferdeschwemme Richtung Neue Mühle ab. Doris Ritzka
Trotz merklich kühler Temperaturen legten Samstagabend die Boote von der Pferdeschwemme Richtung Neue Mühle ab. Doris Ritzka

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25. September 2012, 11:46 Uhr

Perleberg | Ruderboote, Kanus - bunt geschmückt und beleuchtet - schippern von der Pferdeschwemme zur Neuen Mühle. Ein Bild, wie es sich 1932 und auch am vergangenen Samstag bot. Ob es allerdings der erste Bootskorso war, der 1932 die Stepenitz entlang schipperte Richtung Neue Mühle, das ist nicht hundertprozentig belegt.

Die Idee jedenfalls gehe auf den Schwimmclub Poseidon zurück, dessen Geburtsstunde im Jahre 1920 schlug. Damals trafen sich dessen Mitglieder noch in der städtischen Badeanstalt im Hagen. Von hieraus setzte sich später auch der Bootskorso in Bewegung.

Am 27. Juni 1927 wurde bei Poseidon ein Ruderverein aus der Taufe gehoben. Fortan herrschte reger Betrieb auf der Stepenitz. Denn zu den Vereinsbooten kamen ein Falt- und ein Ruderboot, die man auslieh. Später einschlief die Tradition allerdings ein. Erst 2008 besann man sich wieder auf diese, lud die Betreiberin der Neuen Mühle gemeinsam mit ihrem Geschäftsführer dazu ein.

Am Samstag nun hatte der ESV Perleberg zur Traditionsfahrt auf der Stepenitz im Schein von Lampions aufgerufen. Und trotz empfindlich kaltem Wind, der die gefühlte Temperatur noch niedriger ausfallen ließ, nahmen etliche Boote wieder Fahrt auf Richtung Neue Mühle. Darunter übrigens auch ein Kahn der dortigen Gastlichkeit voller lustiger Leute.

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