Klein Leppin : Im Festspielhaus gibt’s auf die Ohren

Zur Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr dabei: die Prignitzer Nachwuchsband „Without Shoes“.
Zur Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr dabei: die Prignitzer Nachwuchsband „Without Shoes“.

Sechstes Festival „Rock im Stall“ in Klein Leppin versammelt am Samstag Bands aus der Region sowie aus Berlin und Magdeburg

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24. September 2015, 12:00 Uhr

Die Setlist für den Abend steht, die ersten Freikarten wurden schon über das Internet verlost, fast 200 musikbegeisterte Rockfans haben bei Facebook ihr Kommen zugesagt. Diesen Samstag, 26. September, ist es wieder so weit. Unter dem Motto „Rock im Stall“ beschallen zum sechsten Mal Bands aus der Region und darüber hinaus das Festspielhaus in Klein Leppin. Organisiert wird das kleine Festival maßgeblich vom Verein Festland e. V., der sich der Förderung kulturellen Lebens verschrieben hat. Dessen Vorsitzende Christina Tast freut sich sehr auf den kommenden Samstag. „Die Kinder, mit denen wir vor zehn Jahren den Verein gegründet haben, sind mittlerweile so Anfang bis Ende 20. Da gab es vor sechs Jahren die Idee, diesen Abend von Prignitzer Jugendlichen für Prignitzer Jugendliche zu starten“, so Tast. Zusammen mit dem Jugendclub in Glöwen und dem Jugendclub Würfel in Wittenberge habe man ein gut zusammenarbeitendes Team. Und dessen Arbeit kann sich sehen lassen, denn das Fest erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Besucherzahlen. Die langjährige finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend und durch die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz sichert jährlich die Neuauflage ab. Mit dabei sein werden in diesem Jahr: „Second-Hand Hero“, eine Gruppe aus Berlin, die ihre Musik als Posthardcore bezeichnet. Aus der Prignitz, genauer aus Bad Wilsnack, Pritzwalk und Perleberg, kommen die Musiker von „Frankafotoschön“, die mit akustischen Gitarrenklängen und starken Texten überzeugen wollen. Die Magdeburger Band „In My Days“ siedelt ihren Rock eher zwischen Indie und Pop an. Von „Stop Eating Robots“ aus Berlin wird es Alternative Posthardcore geben. Die Band „Drank Milk“ musste am Montag leider kurzfristig absagen. Dafür springt „Flüsterlaut“ ein. Deren Mitglieder kommen aus Wittenberge und Perleberg und stehen seit 2009 für handgemachten Deutsch-Rock. In den Umbaupausen spielt „By the Way“ auf einer separaten Bühne. Einlass ist am Samstag ab 19 Uhr.

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