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Richtfest für Awo-Neubau in Wittenberge : Im Dezember Einzug ins neue Awo-Haus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Richtfest für das neue Pflegezentrum / Platzangebot wächst auf 117

von
erstellt am 22.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Richtfest für das neue Awo-Pflegezentrum gestern Vormittag: Der Neubau, an dessen Dach die grüne Krone mit den roten und weißen Bändern leicht im Wind schwingt, entsteht als Ergänzung zu dem bereits vorhandene Pflegezentrum in der Stein-Hardenberg-Straße.

Rund 4,5 Millionen Euro investiert die Awo Prignitz in das Haus. Die Deutsche Fernsehlotterie ist mit 300  000 Euro Fördergeld daran beteiligt.

„Wir hoffen, dass wir Anfang Dezember wieder hier an dieser Stelle stehen“, sagte gestern Geschäftsführerin Heike Schulz. Denn dank des sehr guten Fortschritts seit Baubeginn im November des vergangenen Jahres kann die Awo davon ausgehen, dass sie ihr ehrgeiziges Ziel verwirklichen kann und im Dezember Einzug gefeiert wird.

In dem bestehenden Gebäudekomplex leben 72 Betreute, 24 von ihnen in Doppelzimmern. „Wir erweitern unsere Kapazität auf 117 Plätze.“ Nach Fertigstellung des Neubaus werde es ausschließlich Einzelzimmer geben, so die Geschäftsführerin.

Die Arbeiterwohlfahrt erfüllt mit der Umstrukturierung auch einen Hinweise der Landesaufsicht für unterstützende Wohnformen, die die Größe der Zwei-Bett-Zimmer in dem Pflegezentrum kritisch bewertete.

Mit dem Neubau werden sich für Bewohner und Mitarbeiter die Bedingungen verbessern, betonte Schulz nachdrücklich. Froh sei die Awo, dass ein Großteil der Aufträge für den Neubau in der Region vergeben werden konnte. Sie beziffert den Anteil mit 80 Prozent. Die Perleberger Hochbau GmbH zeichnet für den Rohbau verantwortlich.

Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann freut sich über das Engagement der Awo hier in der Stadt, wo sie mehrfach vertreten sei. Beweis dafür war übrigens auch der kulturelle Beitrag zum Richtfest, gestaltet vom Awo-Seniorenchor und den Kita-Kindern aus dem Awo-Haus der kleinen Strolche. Als aktiven Partner in der sozialen Arbeit im Landkreis benannte Landrat Torsten Uhe die kreisliche Arbeiterwohlfahrt. Er sprach davon, wie breit sie aufgestellt und engagiert sei von der Kita bis hin zum Pflegezentrum und jetzt auch als Dienstleister in der Flüchtlings- und Asylbewerberbetreuung.  

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