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Kartoffelfest Mellen : Hunderte Besucher angelockt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Dritte Auflage war ein Renner / Alte Landtechnik und alles rund um die Knolle im Blickpunkt

von
erstellt am 25.Aug.2014 | 12:00 Uhr

Ein Kommen und Gehen herrschte am Sonnabend auf dem Lindenhof in Mellen. Die dritte Auflage des Hof- und Kartoffelfestes lockte über 600 Besucher an. „Es kommen immer mehr“, freut sich der „Macher“ Heiko Krull. Und er stellt zusammen mit Kartoffelzüchter Reinhold Jacobs, mit dem er vor zwei Jahren den Verein zum Erhalt von Brauchtum und historischer Landtechnik in der Westprignitz (Kleine Dott) e. V. gründete, ja auch allerlei auf die Beine.

Für die ältere Generation spielten „Die Prignitzer“ mit Blasmusik auf, schon am frühen Mittag ließen sich die Besucher nicht zweimal zum Tanz bitten. Die Kartoffelpuffer nach Mellener Art waren natürlich der Renner, Hunderte müssen davon über die Theke gegangen sein.

Besonders im Blickpunkt stand zudem die alte Landtechnik, von der Heiko Krull einiges auffahren kann. „Es geht mir darum, auch das Wissen zu erhalten. In der Schule lernt man, dass früher mit der Sense und dann mit dem Mähdrescher gedroschen wurde. Mir geht es um die hundert Jahre dazwischen“, so der Landwirt. Und da war das Interesse bei der Vorführung mit der Dreschmaschine von vor 1960 riesengroß. „So eine Dreschmaschine ist das Herzstück eines Bauern.“

Das Herz von Jacobs gehört der Kartoffel. Sein Stand und sein Fachwissen waren äußerst gefragt. Er erklärte alles mit absoluter Hingabe. Genauso bei seiner Wanderung auf dem Pfad der „Kleinen Dott“, die am Mittag 25 Leute mitmachten. Zur besten Kaffee- und Kuchenzeit luden Dorfbewohnerinnen zu einer historischen Modereise ein. „Da haben die Leute vorher angefragt, wann sie ist, damit sie sie nicht verpassen“, erzählt Krull. Und sie war ein echtes Vergnügen, wie das gesamte Fest, bei dem auch die Kleinen mit Hüpfburg und Schminken einiges geboten bekamen.


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