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Der Prignitzer

23. November 2017 | 08:46 Uhr

Wittenberge : Hundehaufen mitten im Markt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Leser sucht beim „Prignitzer“ in einer ekligen Angelegenheit Unterstützung

von
erstellt am 12.Jan.2015 | 20:00 Uhr

Es war eine eklige, wirklich sehr eklige Angelegenheit, die einen „Prignitzer“-Leser aus der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße gestern zum Hörer greifen ließ. Der Mann wusste nicht mehr weiter. Aber so weitergehen könne es doch auch nicht, meldete er sich aufgebracht in der Redaktion. Also suchte er bei seiner Heimatzeitung Unterstützung. In dem Markt, in dem er gerade war, würden zwei dicke fette Haufen liegen. „Da hat wohl jemand hingesch....“, erzählte er aufgebracht. Aber weder Mitarbeiter des Marktes oder von den anderen Geschäften, die dort mit Lebensmitteln handeln, würden sich zuständig fühlen, den Dreck zu beseitigen. „Es sind schon Leute ’reingetreten. Die K... wird breitgetreten. Das ist doch so etwas von unhygienisch.“

Was tun?

Der „Prignitzer“ suchte Rat und Unterstützung beim städtischen Ordnungsamt. Der Mitarbeiter am Telefon fand die Angelegenheit auch sehr unhygienisch. Aber leider, das Amt sei auch nicht zuständig. Wenn die Exkremente im Markt liegen, dann sei von Rechts wegen nämlich der Vermieter zuständig. Also schnell den Vermieter angeklingelt. Der Anruf bleibt unbeantwortet: Es ist kurz nach 12 Uhr, wahrscheinlich Mittagspause.

Im Markt hat sich derweil doch etwas getan. Die Fußbodenfliesen sind sauber und glänzen feucht, wo zuvor die Haufen lagen. Mit einer Reinigungsmaschine sei der Dreck beseitigt worden, erzählt eine Frau. Ein Mann will wissen, dass ein Hund die Haufen hinterlassen hat. Frauchen und Hund wären nach der „Tat“ verschwunden, ohne sich um die Hinterlassenschaft zu kümmern, sagt er.

Kümmern musste sich in diesem anrüchigen Fall, das erfährt der „Prignitzer“ wenig später vom Vermieter des Gebäudes, der Markt, denn er sei der Hauptmieter im Gebäude. Das sei vertraglich so geregelt. Für das Gelände rund um den Markt sei ein Wittenberger Unternehmen unter Vertrag.

Auch das städtische Ordnungsamt meldet sich noch mal. Ergänzt die Auskunft. Es stimme, die Behörde sei nicht zuständig, aber wenn unmittelbar Gefahr im Verzuge sei, dann reagieren die Mitarbeiter selbstverständlich.

Die ganz – pardon – Schweinerei wäre nicht passiert, hätte sich der Hundebesitzer bzw. die -besitzerin daran gehalten, dass Hunde im Markt nichts zu suchen haben.  

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