Perleberger Stadtvertretung : Hortbetreuung: Gebühren im Ganztag steigen

Im Hort, da macht es Spaß, klingt es im Chor. Nach dem Mittag geht es für die Mädchen und Jungen der Rolandschule erst einmal auf den Spielplatz.
Im Hort, da macht es Spaß, klingt es im Chor. Nach dem Mittag geht es für die Mädchen und Jungen der Rolandschule erst einmal auf den Spielplatz.

Stadt bezuschusst derzeit jeden Platz mit 60 Euro. Neue Gebühr aber immer noch nicht kostendeckend

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05. November 2014, 17:26 Uhr

Mehr Geld werden die Eltern künftig für die Hortbetreuung der Ganztagsangebote im Rahmen der verlässlichen Halbtagsschulen an der Roland- und an der Grundschule „Geschwister Scholl“ zahlen müssen. Die Kalkulation der Kosten für einen Platz ergab, dass die derzeitigen Gebühren nicht den tatsächlichen Kosten entsprechen, so Birgit Moschinski am Dienstagabend im Schul- und Kulturausschuss.

Täglich besuchen derzeit 330 Mädchen und Jungen den Hort. Ausgehend vom Höchstbetrag sind es jetzt 55 Euro, die Eltern für die Betreuung zu zahlen haben. Der durchschnittliche Elternbeitrag liegt bei rund 30 Euro pro Monat und Kind. Das heißt, die Stadt fördert jeden Platz mit über 60 Euro.

Die monatlichen Elternbeiträge sollen nun den tatsächlichen Kosten für einen Platz angepasst werden. Dabei soll die Staffelung des monatlichen Einkommens der Eltern von derzeit sieben auf 16 Einkommensgruppen erweitert werden, wodurch eine differenziertere, sozialverträglichere Festlegung des Elternbeitrages erfolgen kann. Konkret heißt das: Geht man wieder vom Höchstbetrag aus, sind für täglich bis zu vier Betreuungsstunden dann 94,48 Euro monatlich zu zahlen.

Für dieses Jahr werden Elternbeiträge in den Horten von rund 110 000 Euro durch veranlagt. Durch die beabsichtigte Änderung der Elternbeiträge rechnet die Stadt dann in den Folgejahren mit Mehreinnahmen von rund 75 000 Euro, was aber auch noch nicht kostendeckend sei, so Birgit Moschinski.

Mehrheitlich stimmte der Kultur- und Sozialausschuss für die Änderung. Der Beschlussentwurf geht noch durch alle anderen Ausschüsse und dann in die Stadtverordnetenversammlung. Der Landkreis erklärte bereits sein Einvernehmen.

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