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Schule zum Anfassen : Honig naschen aus den Waben

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Klasse Flex B der Geschwister-Scholl-Grundschule erhält am Schulbienenstand einen Einblick in das Leben dieser Insekten

svz.de von
erstellt am 10.Jul.2017 | 09:10 Uhr

Kathrin Porat gehört zu jenen Lehrern, die ihren Schülern nicht nur theoretisch Wissen vermitteln wollen, sondern auch auf praktische Art und Weise. „Meine Schüler sollen es vor Ort erleben – riechen, schmecken, fühlen“, sagt sie über ihre Beweggründe, den Lehr- und Schulbienenstand der Lebenshilfe zu besuchen.

So verfolgen die Jungen und Mädchen der Klasse Flex B an der Geschwister-Scholl-Grundschule zunächst aufmerksam die Ausführungen von Imker Helmut Noah und der Projektbeauftragten Daniela Dörfel. Sie erfahren, was es für Bienen gibt und was die Bienen tun. In einem kleinen Test müssen die Kinder dann unter Beweis stellen, wie aufmerksam sie zugehört haben. Bei den neun Fragen ist die jeweils richtige Antwort anzukreuzen. Der siebenjährige Vincent ruft laut „Ja!“, als Daniela Dörfel ihm bestätigt, dass alle Fragen richtig beantwortet sind. Kathrin Porat ist zufrieden, denn das Gros der Schüler hatte dies ebenso.

Jetzt ging es raus an die Beute, so heißt der Bienenstock bei dem Imkern. Dazu erhalten auch die Schüler eine Imkerkleidung: eine Jacke sowie einen Hut mit einem Schleier. Zunächst zeigt Helmut Noah den Jungen und Mädchen eine Honigschleuder. Connor muss nach einem Selbstversuch feststellen, dass „man ganz schön schnell drehen muss“. Die Mädchen schaffen es nur zu zweit, die Schleuder in Bewegung zu setzen. Direkt an der Beute erklärt der Imker, was passiert, wenn er den Rauch einsetzt: „Die Bienen spüren, dass Honig gestohlen wird und versuchen, ihn zu retten. Dadurch werden sie schwer und kommen nicht mehr richtig hoch.“ Dadurch können die Kinder einen Blick in die Beute werfen und eine Drohne in die Hand nehmen. Während dessen holt der Imker einen Rahmen mit Bienenwaben heraus. Nun gibt es den Honig direkt aus der Beute. Die Kinder können mit dem Finger den Honig direkt aus den Waben kratzen und probieren. Dabei stellen sie fest, dass er ganz anders schmeckt, als der Honig, den sie bisher gegessen haben.

Die Scholl-Schüler sind begeistert. Mit Beifall bedanken sie sich bei Daniela Dörfel und Helmut Noah für diesen „tollen Tag“. Mit kleinen Erinnerungen zum Thema Bienen und vielen Eindrücken kehren sie in die Schule zurück.

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