Höchster Förderbetrag ging in die Prignitz

<strong>Die Wallfahrtskirche </strong><fettakgl>in</fettakgl> Alt Krüssow stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Foto: Privat
Die Wallfahrtskirche in Alt Krüssow stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert. Foto: Privat

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07. März 2013, 10:07 Uhr

Berlin / Prignitz | Für 63 Denkmäler in Brandenburg hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) allein im zurückliegenden Jahr über fünf Millionen Euro aus privaten Spenden, Mitteln der von ihr verwalteten Treuhandstiftungen und nicht zuletzt der Glücksspirale - der Rentenlotterie von Lotto - zur Verfügung stellen und vielfach weitere Fördermittel bewegen können.

Zu den brandenburgischen Förderprojekten der Stiftung gehörten 2012 unter anderem Kloster Zinna in Jüterbog, bei dem der historische Innenraum instandgesetzt wird, und der Große Refraktor in Potsdam, der seinerzeit die Schinkelsche Sternwarte in der Berliner Lindenstraße ersetzt hatte. Der Glienicker Brücke wurde 2012 ebenso Unterstützung zuteil, wie Schloss Freyenstein bei Meyenburg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Den höchsten Förderbetrag erhielt die Wallfahrtskirche Alt Krüssow bei Pritzwalk für die Sanierung des Dachs über dem Kirchenschiff. Das Gotteshaus stammt im Kern aus dem 15. Jahrhundert und entstand als Wallfahrtskirche. Kostbare Altäre aus der Zeit des Mittelalters sind derzeit aufgrund des gefährdeten Zustandes der Kirche ausgelagert. Ein ausgesprochen aktiver Förderverein bemüht sich um die Rettung des Bauwerkes.

Die Denkmalstiftung hat seit ihrer Gründung 1985 rund 500 Millionen Euro für über 4300 Denkmäler in allen Bundesländern zur Verfügung gestellt. Bundesweit unterstützte die Denkmalschutz-Stiftung im vergangenen Jahr mehr als 470 Projekte mit insgesamt rund 20 Millionen Euro. Sie fördert Kirchen, Klöster, Schlösser und Bürgerhäuser ebenso wie technische Denkmäler, archäologische Grabungen oder historische Grünanlagen.

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